Bischof Wilmer wirbt um Unterstützung für Erdbebenopfer in Venezuela
Wie viele Opfer die schweren Erdbeben in Venezuela gefordert haben, ist noch nicht absehbar. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz bittet um zügige Hilfe – und lobt jene, die sie jetzt schon leisten.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat schnelle internationale Hilfen für die Erdbebenopfer in Venezuela gefordert. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe sei derzeit noch nicht absehbar, so der Bischof von Münster in einer am Donnerstag auf Sozialen Medien veröffentlichten Erklärung. „Meine Gedanken und Gebete sind in diesen schweren Stunden bei unseren Schwestern und Brüdern, die ihre Angehörigen, ihr Zuhause und jede Sicherheit verloren haben.“
Die zwei dicht aufeinanderfolgenden Erdbeben trafen Venezuela am Mittwochabend (Ortszeit) und richteten auch in der Hauptstadt Caracas große Verwüstung an. Erste Berichte sprechen von eingestürzten Häusern und Dutzenden Toten. Wie viele Menschen tatsächlich zu Schaden kamen, ist noch nicht abzusehen. Mit Werten von 7,2 und 7,5 auf der Richterskala zählen sie zu den stärksten Beben, die in dem südamerikanischen Land in den vergangenen Jahren gemessen wurden.
Die Bilder von den vom Beben betroffenen Orten hätten ihn zutiefst erschüttert, sagte Wilmer. Ausdrücklich dankte er den ersten Helfern vor Ort, „den vielen Rettungskräften, den kirchlichen Hilfswerken und allen, die unter schwierigsten Bedingungen jetzt Hilfe leisten“.