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24.09.2026
Die Pilgerinnen und Pilger der Malteser mit dem Werler Wallfahrtsteam kommen vor der Stadthalle zu einem Gruppenfoto zusammen.
Foto / Quelle: Anke Buttchereit

Unterwegs im Glauben verbunden

300 Menschen feiern Malteser Wallfahrt in Werl / Sternwallfahrt, Begegnung und bewegender Pontifikalamt.

Werl

Rund 300 Pilgerinnen und Pilger sind zur 53. Malteser Wallfahrt nach Werl gekommen. Das erstmals veränderte Format verband gemeinsames Unterwegssein, persönliche Begegnungen und den Glauben auf besondere Weise. Bereits am Samstag machten sich vier Gruppen aus Osten, Süden und Westen zu Fuß und mit dem Fahrrad auf den Weg. Unter dem Motto „Wenn es dir guttut, dann komm“ pilgerten 23 Menschen verschiedener Generationen nach Werl. Damit lebte die Idee des „Walk of Fairness“ der Malteser Jugend neu auf – offen für alle Altersgruppen und getragen von Gemeinschaft.

Willkommen, Musik und Zeit für Begegnung und Ehrung

Am Sonntag wurden die Pilgergruppen in der Stadthalle von Wallfahrtsseelsorger Pastor Stephan Mockenhaupt und dem Malteser Organisationsteam empfangen. Nach der Begrüßung sorgte der Schulchor des Liebfrauengymnasiums aus Büren mit seinen Liedbeiträgen für einen stimmungsvollen Auftakt.

Auch Weihbischof Josef Holtkotte aus Paderborn und die stellvertretende Werler Bürgermeisterin Beate Kohlmann waren unter den Gästen. Beide richteten Grußworte an die Pilgernden. Der stellvertretende Diözesanleiter Dr. Jörg Niggemeyer hielt eine Ansprache an die Pilgergemeinschaft – verbunden mit dem Dank an alle Mitwirkenden; weitere Mitglieder der Malteser Leitung und des Vorstands nahmen ebenfalls teil. Ein erstes Highlight war die Auszeichnung von Frank Mattauch. Der Malteser aus Fröndenberg wurde für sein langjähriges und vielfältiges Engagement mit der Verdienstmedaille „pro merito melitensi“ in Bronze des Souveränen Malteser Ritterordens ausgezeichnet. Er ist Leiter der Notfallvorsorge und ein steter Begleiter der Werlwallfahrt.

Nach dem traditionellen Gruppenfoto zog die Pilgergemeinschaft am frühen Nachmittag in einer feierlichen Prozession von der Stadthalle zur Wallfahrtsbasilika. Fahrzeuge und die Motorradstaffel der Malteser aus Dortmund sicherten den Prozessionsweg ab. Rosen und persönliche Fürbitten begleiteten den Weg zur Gottesmutter von Werl und gaben den Anliegen der Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen.

Feierlicher Höhepunkt in der Basilika

Den geistlichen Höhepunkt bildete das Pontifikalamt in der Wallfahrtsbasilika mit Weihbischof Josef Holtkotte als Hauptzelebrant. Der Madrigalchor Werl gestaltete die Messe musikalisch. Zum Abschluss konnten die Pilgerinnen und Pilger einen persönlichen Segen empfangen und eine Pilgerkerze als Erinnerung oder als Zeichen der Verbundenheit für Daheimgebliebene mitnehmen

Die Verbindung aus Sternwallfahrt am Vortag, Begegnung in der Stadthalle, Prozession und Pontifikalamt erwies sich als stimmiges Konzept. Das neue Format schuf mehr Zeit füreinander und ließ die Wallfahrt als lebendige Gemeinschaftserfahrung spürbar werden.

Zur Sache

 Möglich wurde der Wallfahrtstag durch das engagierte Zusammenspiel vieler Ehrenamtlicher. Ein besonderer Dank gilt den Maltesern in Werl, Altenbeken-Buke für die Mittagsverpflegung, Balve, Fröndenberg und Dortmund, dem Wallfahrtsteam in Werl, den beteiligten Seelsorgern sowie dem Schulchor des Liebfrauengymnasiums aus Büren und dem Madrigalchor Werl. Sie alle trugen dazu bei, dass aus einem neuen Ablauf ein Tag voller Freude und Zuversicht wurde.

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