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15.10.2026
Die Geschäftsführer der Christliche Hospize im Kreis Soest gGmbH, Felix Staffehl (links) und Sebastian Thiemann freuen sich über den erreichten Meilenstein und hoffen auf weitere Unterstützung aus der Region.
Foto / Quelle: Johanniter

Mehr als die Hälfte der Spendensummer erreicht

Hospizneubau in Lippstadt: Acht stationäre Plätze mit angeschlossenem Tageshospiz sind geplant.

Lippstadt

Eine Million ist geschafft: Das geplante Hospiz in Lippstadt soll im Jahr 2028 eröffnen. Für das Spendenziel von 1,9 Millionen Euro fehlen nach aktuellem Stand noch rund 900.000 Euro. Seit dem Start der Spendensammlung im Oktober 2025 sind bereits eine Million Euro zusammengekommen. Der Rest der Projektkosten von 6,4 Millionen Euro stammt aus Eigenmitteln der Christliche Hospize im Kreis Soest gGmbH sowie aus Darlehen. Spatenstich soll im Stadtteil Lipperbruch im Frühjahr 2027 erfolgen.

„Wir sind weiter auf die Menschen in der Region angewiesen. Jede noch so kleine Spende hilft uns, ein Hospiz von der Region für die Region zu schaffen“, sagt Felix Staffehl. Gemeinsam mit Sebastian Thiemann ist er der Geschäftsführer der Christliche Hospize im Kreis Soest gGmbH.

Seit der Eröffnung des Hospizes in Soest im Jahr 2018 mussten 1.400 Anfragen auf einen Platz aufgrund voller Belegung abgelehnt werden. Thiemann sagt: „So vielen Menschen mit akutem Hilfebedarf nicht die Chance bieten zu können, sie auf ihrem letzten Weg würdevoll zu begleiten, ist für uns und auch für die Region kein tragbarer Zustand.“

Besonderheit ist Tageshospiz

Vorgesehen sind acht ebenerdige Einzelzimmer, jedes mit eigenem Bad und eigener Terrasse, zwei Angehörigenzimmer, ein Wohn- und Essbereich, ein Atrium und ein Raum der Stille für Andachten, Abschiede und Gedenken.

Besonders ist das angrenzende Tageshospiz mit acht Plätzen. Sterbende Menschen mittleren Alters, die noch zu Hause leben, verbringen bis zu fünf Tage pro Woche dort. „Zu Hause sind viele mit ihrer Situation oft allein. Bei uns treffen sie Menschen in einer ähnlichen Lage und können ihren Tag in Ruhe gestalten. Das entlastet auch die Angehörigen“, sagt Thiemann.

Staffehl sagt: „Wir sind dankbar für die gute Zusammenarbeit mit den ambulanten Hospizdiensten und Hospizvereinen, den Krankenhäusern und allen Kooperationspartnern. Nur gemeinschaftlich lässt sich eine gute palliative Versorgung in der Region sicherstellen.“

Spendenkonto

Weitere Informationen finden sich unter: www.hospiz-lippstadt.de Spendenkonto der Christliche Hospize im Kreis Soest gGmbH bei der KD Bank IBAN: DE19 3506 0190 0006 0060 00 Stichwort: Hospiz Lippstadt

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