Ehemalige Kirchen werden im Ruhrgebiet zu Kunstorten
Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum präsentieren sich bei der Manifesta 16 als Schauplätze zeitgenössischer Kunst.
Zwölf ehemalige oder leerstehende Kirchen im Ruhrgebiet verwandeln sich in diesem Sommer in Orte für zeitgenössische Kunst. Hintergrund ist die Kunstbiennale Manifesta 16. In der Zeit vom 21. Juni bis zum 4. Oktober werden frühere Gotteshäuser in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum bespielt, erstmals vollständig bei freiem Eintritt.
„Wie können ungenutzte Kirchenbauten neu gedacht werden? Und wie kann ihre Transformation zu Orten des zivilgesellschaftlichen Lebens und der gemeinschaftlichen Begegnung führen? Mit diesen Fragen setzt sich die Biennale im Ruhrgebiet auseinander“, beschrieben die Veranstalter am Donnerstag die Fragestellungen.
Mehr als 100 internationale Künstler, Künstlerinnen und Kollektive setzen rund 67 Arbeiten um. Zu den Themen gehören Migration, Desinformation, Polarisierung, kollektive Gedächtnisprozesse und die Schaffung lebenswerterer urbaner Räume.