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26.06.2026
Papst Leo XIV. spricht bei der Generalaudienz am 24. Juni 2026 auf dem Petersplatz im Vatikan.
Foto / Quelle: Vatican Media/Romano Siciliani/KNA

Papst spendet 100.000 Euro nach Erdbeben in Venezuela

Das jüngste Erdbeben in Venezuela hat enorme Schäden angerichtet und viele Menschen das Leben gekostet. Unter denen, die Hilfe leisten, sind US-Präsident Trump, Papst Leo XIV. und das sozialistische Kuba.

Vatikanstadt

Mit einer Spende von 100.000 Euro für humanitäre Hilfe hat Papst Leo XIV. auf die Nachrichten vom verheerenden Erdbeben in Venezuela reagiert. Dies berichtete das Portal Vatican News am Donnerstag. Die Hilfe wurde demnach über den Almosendienst des Heiligen Stuhls, die Nuntiatur in Caracas und kirchliche Stellen vor Ort organisiert.

Wie Vatican News weiter berichtet, ist auch die Hilfsorganisation „Kirche in Not“ im Erdbebengebiet aktiv, um Menschen zu helfen, die durch das Beben alles verloren haben. Caritas international hat dem Bericht zufolge weitere 100.000 Euro an Hilfsleistungen zur Verfügung gestellt. Das Netz der rund 30.000 freiwilligen Helfer der Caritas in Venezuela sei ebenfalls aktiviert worden.

Dank auch an Präsident Donald Trump

Vatican News berichtete zudem über die spontane Solidaritätszusage von US-Präsident Donald Trump und den Dank der amtierenden venzolanischen Präsidentin Delcy Rodríguez dafür. Auch die Mobilisierung der im Land lebenden kubanischen Ärzte wird in dem Bericht erwähnt.

Nach den Schilderungen des Erzbischofs von Caracas, Raúl Biord Castillo, die Vatican News zitiert, wurden bei dem Beben auch zahlreiche Kirchen, Pfarreizentren und das Priesterseminar des Bistums La Guaira erheblich beschädigt. Dennoch bemühe sich die Kirche, Hilfesuchenden in ihren Einrichtungen Schutz und Obdach zu gewähren.

KNA
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