Papst erholt sich nach Krebs-OP - Leo XIV. arbeitet wieder
Am Dienstag wurde Papst Leo XIV. ein Lungenlappen mit einem bösartigen Tumor entfernt. Jetzt senden seine Ärzte positive Signale.
Neues Update zur Gesundheit des Papstes: Die Ergebnisse der routinemäßigen Kontrolluntersuchungen zwei Tage nach der Krebs-Operation von Leo XIV. liegen im Normbereich, wie der Vatikan am Donnerstag mitteilte. Eine Röntgenaufnahme seines Brustkorbs zeige eine gute Erholung der operierten Lunge, so die behandelnden Ärzte Luigi Carbone und Stefano Margaritora.
Der Papst könne seine täglichen Aktivitäten selbstständig verrichten, hieß es. Nach Worten des vatikanischen Pressesprechers Matteo Bruni nahm Leo XIV. auch wieder seine Arbeit auf.
Während am Mittwoch zunächst nur von Physiotherapie für die Atmung die Rede war, macht der 71-Jährige inzwischen Bewegungsübungen für den ganzen Körper. Insgesamt verlaufe die postoperative Phase planmäßig, so der Vatikan.
Leo ist auf den Beinen
Am Morgen war bereits mitgeteilt worden, dass Leo XIV. nach seiner zweiten ruhigen Kliniknacht aufgestanden sei und gefrühstückt habe. Sein Krankenhausaufenthalt ist auf etwa eine Woche veranschlagt. Welche weiteren Behandlungen sich nach der vollständigen Entfernung des Adenokarzinoms ergeben, sollen unter anderem histologische Befunde in den nächsten Tagen zeigen.
Bis zum 20. Oktober waren zunächst alle Audienzen des Papstes abgesagt. Als nächster größerer Termin des Kirchenoberhaupts steht am 27. Oktober die Teilnahme am 40. Jahrestag des Interreligiösen Friedensgebets von Assisi in Mittelitalien mit Vertretern von 17 Religionen und Konfessionen bevor. Vom 6. bis 17. November plant Leo XIV. eine Reise nach Lateinamerika. In Uruguay, Argentinien und seiner zweiten Heimat Peru sind rund 50 Auftritte mit 30 Reden vorgesehen.