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31.08.2026
Ministrantinnen und Ministranten zur Audienz beim Papst auf dem Petersplatz.
Foto / Quelle: Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn

Ministranten pilgern 2028 nach Rom

Erstmals eigene diözesane Ministrantenwallfahrt in den Herbstferien.

Paderborn/Rom

2028 führt das Erzbistum Paderborn erstmals eine eigenständige Ministrantenwallfahrt nach Rom in den nordrhein-westfälischen Herbstferien durch. Damit findet die diözesane Romwallfahrt der Paderborner Ministrantinnen und Ministranten unabhängig von der Internationalen Ministrantenwallfahrt des Coetus Internationalis Ministrantium (CIM) statt.

Der Entscheidung ist ein mehrmonatiger Klärungsprozess vorausgegangen. Einbezogen wurden Erfahrungen aus vergangenen Romwallfahrten, fachliche Beratungen mit anderen deutschen (Erz-)Bistümern sowie die Einschätzungen von Ministrantinnen und Ministranten und Verantwortlichen der Ministrantenpastoral im Erzbistum Paderborn.

Erfahrung weltkirchlicher Gemeinschaft

„Die Romwallfahrt ist für viele Ministrantinnen und Ministranten eine prägende Erfahrung von Glauben und Gemeinschaft. Daran wollen wir ausdrücklich festhalten“, sagt Martin Grummich, Referent für Ministrantenpastoral im Erzbistum Paderborn. „Gleichzeitig tragen wir Verantwortung dafür, unter welchen Bedingungen wir jungen Menschen eine solche Erfahrung ermöglichen. Mit einer eigenen Wallfahrt im Herbst gewinnen wir Gestaltungsmöglichkeiten, um die Reise konsequent an ihren Bedürfnissen und an unserem pastoralen Anspruch auszurichten.“

Bilder der Internationalen Ministrantenwallfahrt 2024 nach Rom. Dabei waren 600 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Erzbistum Paderborn.
Foto / Quelle: Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn

Mit der Entscheidung für eine eigenständige diözesane Wallfahrt verbindet das Erzbistum Paderborn den hohen Stellenwert der Romwallfahrt mit der Möglichkeit, für 2028 Rahmenbedingungen außerhalb des römischen Hochsommers zu schaffen, die gute Voraussetzungen für eine positive und prägende Wallfahrtserfahrung junger Menschen bieten. Die Begegnung mit Ministrantinnen und Ministranten aus anderen Ländern und die Erfahrung weltkirchlicher Gemeinschaft behalten dabei für das Erzbistum Paderborn einen hohen pastoralen Wert.

Auch die Rückmeldungen aus dem Erzbistum spiegeln die unterschiedlichen Perspektiven auf die zukünftige Gestaltung der Romwallfahrt wider: Die im Rahmen des Klärungsprozesses durchgeführte Befragung machte eine hohe Wertschätzung der Romwallfahrt und ihrer internationalen Dimension sichtbar. Gleichzeitig zeigte sich eine erkennbare Tendenz zugunsten einer Wallfahrt außerhalb des Hochsommers. Fragen des Gesundheitsschutzes, der organisatorischen Umsetzbarkeit und der pastoralen Gestaltung spielten dabei eine wichtige Rolle.

Gemeinsam unterwegs

Mit der Entscheidung für eine eigene Wallfahrt richtet sich der Blick nun nach vorn. „Rom ist für junge Menschen mehr als ein Reiseziel“, sagt Tobias Hasselmeyer, Diözesanjugendpfarrer im Erzbistum Paderborn. „Eine Wallfahrt lebt davon, gemeinsam unterwegs zu sein, Glauben miteinander zu teilen und Kirche als Gemeinschaft zu erfahren. Wir möchten 2028 einen Rahmen schaffen, in dem Ministrantinnen und Ministranten genau solche Erfahrungen machen können – mit anderen jungen Menschen, miteinander als Erzbistum und an einem Ort, der auf besondere Weise von der Geschichte unseres Glaubens erzählt.“

Mit der Grundsatzentscheidung beginnt nun die konkrete Planung der diözesanen Ministrantenwallfahrt. Fragen zum genauen Reisezeitraum, zum Programm, zu Kosten und Anmeldung werden in den kommenden Monaten geklärt. Weitere Informationen werden über den Newsletter und die Homepage der Ministrantenpastoral veröffentlicht, sobald die Planungen entsprechend fortgeschritten sind.t

pdp
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