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05.05.2026
Das Schloss Brake heute...
Foto / Quelle: Schloss Brake

Lippe in leuchtenden Farben

Zwei Foto-Ausstellungen auf einen Schlag im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake.

Lemgo

Im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake lohnt sich derzeit ein Besuch gleich doppelt: Begleitend zur Sonderausstellung „Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erwarten die Gäste zwei zusätzliche Foto-Ausstellungen, die Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise miteinander verbinden. Wer Kultur, Geschichte und beeindruckende Fotografie schätzt, sollte sich diese besondere Kombination nicht entgehen lassen.

Die erste Ausstellung nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine faszinierende Reise in die Jahre 1900 bis 1924. Historische Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen das Schloss Brake in einer längst vergangenen Epoche. Zu sehen sind seltene Ansichten des Schlosses, seines Umfeldes und des damaligen Lebensgefühls – stille Momentaufnahmen voller Charme und Geschichte.

... und auf einer historischen Aufnahme.
Foto / Quelle: Schloss Brake

Die Fotografien stammen allesamt vom Stadtarchiv Lemgo und eröffnen einen einzigartigen Blick darauf, wie sich das Schloss im Laufe der Jahrzehnte verändert hat und zugleich seinen besonderen Charakter bewahren konnte. Wer genau hinsieht, entdeckt spannende Details und erlebt ein Stück regionaler Vergangenheit ganz unmittelbar.

Einen eindrucksvollen Kontrast dazu setzt die zweite Ausstellung mit großformatigen Farbfotografien bedeutender Denkmale des Landesverband Lippe. Hier präsentieren sich bekannte Wahrzeichen der Region aus neuen, überraschenden Perspektiven – brillant inszeniert und voller Ausdruckskraft. Zu den Motiven gehören unter anderem das Hermannsdenkmal, das traditionsreiche Landestheater Detmold, das imposante Schloss Brake, die mystischen Externsteine sowie die romantische Burg Sternberg. Die Fotografien zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und faszinierend Denkmalpflege heute sein kann.

Zur Sache

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt in die Sonderausstellung ist frei.

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