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13.07.2026
Foto / Quelle: Privat

Fruchtbar sein für andere – eindeutige Botschaft bei der Kirche am See

Dass es Mutter Erde zumeist gut mit uns meint… Wo könnte man es sonst besser erspüren, als bei Sonnenschein am Möhneufer?

Körbecke

War es in der Einladung zur Ausgabe der Kirche am See Mitte Juli noch als Frage formuliert, konnte man spätestens beim Schlussakkord ein Rufzeichen setzen. Zum Thema Schlussakkord sei zudem angemerkt, wie erfreulich gut es die Gläubigen gemeistert haben, die Lieder anzustimmen, obwohl die angekündigte Musik-Band verhindert war. Kurzerhand griff Zelebrant Ludger Eilebrecht selbst zur Gitarre, motivierte damit alle zum Mitsingen.

Mit Blick auf das Sonntagsevangelium hatte der Priester zweierlei Dinge für die Katechese mitgebracht. Zunächst erhielten die Gläubigen ein Samenkorn. Was wohl mit ihnen passieren kann? Dieser Frage ging er nach und zog den Bogen zu den Gaben, die jeder Mensch in sich trägt: Manche davon blühen auf, manche davon kommen erst gar nicht richtig zum Vorschein.

Im zweiten Teil gab es dann für jeden eine Ähre. Die kundigen Gottesdienstbesucher – zumeist aus der Börde oder dem angrenzenden Sauerland stammend – konnte rasch selbst die Getreidearten zuordnen. Mit auf den Weg gab der Priester ihnen, diese Gaben mit nach Hause zu nehmen, damit sie auch im Alltag daran erinnern, dass in jedem von ihnen etwas aufgehen, wachsen und blühen kann, auch wenn es zunächst ganz klein (wie ein Samenkorn) angelegt wurde.

Am nächsten Sonntag (19.7.) schlägt die Kirche am See wieder am Heinrich-Lübke-Haus in Günne/Brüningsen auf. Musikalische Unterstützung gibt es von den  Chormäusen unter der Leitung von Michaela Kneer.

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