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02.11.2026
Charles Midol bei seiner Predigt.
Foto / Quelle: Sebastian Knop

Ein Zeichen der Hoffnung auf den Frieden in der Welt

Jungpriester aus Frankreich besucht Besançon-Kreis der Bonifatiusgemeinde Dortmund-Mitte.

Dortmund

„Möge dieser Gottesdienst als Zeichen der Einheit und der Freundschaft für uns alle dienen.“ Mit diesen Worten begann der französische Jungpriester Charles Midol aus Lille seine Primizmesse in der Bonifatiuskirche Dortmund-Mitte. In einwandfreiem Deutsch, mit sympathischem französischem Akzent, leitete der 34-Jährige den Allerheiligengottesdienst in der mehr als gut gefüllten Kirche.

Charles Midol, der aus dem ostfranzösischen Besançon stammt, kennt die Dortmunder Bonifatiuskirche seit seiner Jugend. Er war mehrmals mit seinen Eltern in Dortmund, die seit Jahren am Austausch zwischen der Dortmunder Bonifatiusgemeinde und der Gemeinde St. Louis in Besançon teilnehmen.

von links: Br. Frank Hartmann, Jungpriester Charles Midol, Propst Andreas Coersmeier, Pierre und Isabelle Midol (Eltern des Primiziaten).
Foto / Quelle: Sebastian Knop

Seine Primiz in Dortmund sieht nicht nur er als Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit an. Im Gottesdienst und beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus war spürbar, dass die Anwesenden vom Geist der Völkerverständigung beseelt waren, zumal einer der mitzelebrierenden Priester sogar aus Sizilien angereist war. Die langjährige deutsch-französische Geschichte des Erzbistums Paderborn ist wieder um ein Kapitel reicher.

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