Ein Stück Himmel zwischen Bohnenstangen und Posaunenklang
Der ökumenische Open-Air-Gottesdienst an der Porreebar in Neuasseln wurde an Christi Himmelfahrt zu einem Zeichen gelebter Gemeinschaft.
Eingeladen hatten die katholische Kirchengemeinde Hl. Schutzengel, Brackel und die evangelische Kirchengemeinde Brackel. Unter dem Leitwort „Was steht ihr da und schaut zum Himmel?“ gestalteten Pfarrer Ludger Keite, Pfarrerin Astrid Sperlinger-Rachilin und Dr. Ulrike Willeke sowie mit Mitgliedern des Vereins der Gartenfreunde „Am Funkturm“ einen lebendigen und nachdenklichen Gottesdienst. Bereits zu Beginn sorgte der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Brackel unter der Leitung von Carsten Schlagowski mit festlichen Klängen für eine besondere Atmosphäre.
In seiner Einführung stellte Pfarrer Ludger Keite die besondere Bedeutung des Ortes heraus. Ein Kleingarten sei mehr als nur ein Stück Erde – hier werde sichtbar, was es bedeute, Gottes Schöpfung zu bewahren, Verantwortung zu übernehmen und Leben wachsen zu lassen.
Pfarrerin Astrid Sperlinger-Rachilin griff diesen Gedanken im Gebet auf und dankte für die Schönheit der Schöpfung, für Gemeinschaft und für alle Menschen, die Nächstenliebe konkret leben – in der Diakonie, der Caritas und überall dort, wo Menschen füreinander da seien. Die Botschaft der Himmelfahrt sei ein Aufruf zum Handeln – zum Hinschauen, Helfen und Mitgestalten. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Arbeit von Diakonie und Caritas. Millionen haupt- und ehrenamtlich Engagierte würden täglich Nächstenliebe konkret werden lassen – in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Kindergärten und Wohngruppen. „Nicht verklärt nach oben schauen, sondern auf der Erde Gottes Werk tun“, brachte Pfarrer Keite die Botschaft auf den Punkt.
Die Kollekte des Gottesdienstes war für soziale Einrichtungen in Neuasseln bestimmt, darunter das „Haus am Funkturm“ von Bethel.regional sowie eine Wohngruppe der Katholischen Jugendhilfe Dortmund. Zum Abschluss spendeten Pfarrerin Astrid Sperlinger-Rachilin und Pfarrer Ludger Keite gemeinsam den Segen und luden zu persönlichen Segnungen ein.