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21.07.2026
Foto / Quelle: Julia Steinbrecht/KNA

Besuch im Schwimmbad 3,6 Prozent teurer - Wege unterschiedlich weit

Die Eintrittspreise für Schwimmbäder sind stärker gestiegen als die Verbraucherpreise insgesamt. Dafür kosteten zuletzt Badebekleidung und Sonnenschirme weniger. Die Statistik sagt auch, wie weit es zur Badestelle ist.

Wiesbaden

Wer sich im Schwimmbad abkühlen möchte, muss dafür mehr Geld bezahlen: Im Juni 2026 kostete der Besuch 3,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im selben Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 2,3 Prozent.

Zugleich fielen im Vergleich zum Vorjahresmonat die Preise für Badebekleidung und Co. So kosteten beispielsweise Sonnenschirme den Angaben zufolge zuletzt 0,7 Prozent weniger Geld als im Juni 2025. Sport- oder Badebekleidung für Frauen war im Juni dieses Jahres um 1,1 Prozent günstiger, Sport- oder Badebekleidung für Männer kostete laut Statistik 1,7 Prozent weniger.

Zehn Minuten mit dem Auto zum Bad

Je nach Region ist der Weg zur Badestelle unterschiedlich weit. Das nächste Natur- oder Freibad sei mit dem Auto im Durchschnitt in zehn Minuten erreichbar, so das Statistikamt unter Berufung auf den Deutschlandatlas für 2024. In einzelnen ländlichen Regionen müssten Menschen dagegen mehr als 20 Minuten mit dem Auto einplanen, etwa in wenig besiedelten Regionen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, im nördlichen Sachsen-Anhalt und in Teilen von Rheinland-Pfalz.

Insgesamt gibt es nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen in Deutschland gut 2.800 Freibadangebote und knapp 600 Naturbäder.

KNA
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