Kirchenbanken in Paderborn und Köln fusionieren

Zwei kirchliche Bankhäuser wollen zusammengehen. Dadurch versprechen sich die Verantwortlichen der Kirchenbanken einen zielgenaueren Service.

veröffentlicht am 06.02.2024
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Zwei kirchliche Bankhäuser wollen zusammengehen. Durch die rheinisch-westfälische Fusion versprechen sich die Verantwortlichen der Kirchenbanken einen zielgenaueren Service.

Paderborn/Köln (KNA). Zwei katholische Kirchenbanken wollen zusammengehen: Die Pax Bank in Köln und die Bank für Kirche und Caritas in Paderborn sollen zum 1. Januar 2025 fusionieren. Das beschlossen die Aufsichtsräte beider Häuser, wie die Bank für Kirche und Caritas am Dienstag mitteilte. Über die Fusion müssten noch die Mitglieder beider Genossenschaftsbanken auf außerordentlichen Versammlungen im Herbst entscheiden.

„Die Pax-Bank und die Bank für Kirche und Caritas sind ideale Partner, die sich sehr gut ergänzen“, so der Vorstandsvorsitzende der Bank für Kirche und Caritas, Richard Böger. „Gemeinsam können wir unseren Service und unsere Angebote für unsere Mitglieder undKunden noch zielgenauer und innovativer gestalten und unseren Mitarbeitenden interessante, zukunftsfähige Arbeitsplätze anbieten“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Pax-Bank, Klaus Schraudner.

Vielfältige neue Chancen und Spezialisierung

Damit entsteht den Angaben zufolge eine Kirchenbank mit einer Bilanzsumme von rund neun Milliarden Euro und einem Kundenvolumen von rund 18 Milliarden Euro. Die fusionierte Bankfirmiere künftig unter den Namen „Pax-Bank für Kirche und Caritas eG“. Das Bankgeschäft orientiere sich weiterhin an der christlichen Wertebasis und werde ethisch-nachhaltig ausgerichtet, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende der Pax-Bank, Prälat Karl Jüsten.

Die Bank für Kirche und Caritas wurde 1972 im Erzbistum Paderborn als Selbsthilfeeinrichtung für Kirchengemeinden, kirchlich-karitative Einrichtungen sowie deren Mitarbeitenden gegründet. Die Pax Bank wurde 1917 in Köln gegründet und ist derzeit bundesweit an sieben Standorten vertreten. Zu ihren Kunden zählen kirchliche, gemeinnützige und soziale Institutionen sowie Privatpersonen. Der fusionierten Bank gehören 3.074 Mitglieder an, wie es hieß. Die Zahl der Mitarbeitenden beläuft sich auf rund 300.

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