Papst: Bei Jugendlichen viel Unsicherheit und Angst
Der Weltjugendtag ist eine der größten Massenveranstaltungen weltweit. Der nächste findet 2027 in Südkorea statt. Leo XIV. hat eine Botschaft dafür.
Papst Leo XIV. hat in einer Botschaft an die Jugendlichen der Welt Unsicherheit und Angst der jungen Generation zum Thema gemacht. In dem am Dienstag im Vatikan veröffentlichten Text schreibt er: „Viele von euch haben Fragen und Sorgen, die das Herz schwer machen. Vielleicht habt ihr Angst vor der Zukunft.“
Weiter heißt es in der Botschaft des Papstes: „Ihr lebt in einer Welt, die gut geschaffen wurde, aber verwundet ist; sie ist voller Möglichkeiten, aber auch gezeichnet von Unrecht, Spannungen und Ängsten. Viele sehnen sich nach Frieden, stoßen aber auf Gewalt; viele sehnen sich nach Gemeinschaft, erleben aber Einsamkeit.“
Aufruf zu Mut ohne Konfrontation
Inmitten dieser Widersprüche seien die Christen aufgerufen, „Christus in seinem sanften Mut nachzufolgen: in dem Mut, liebevoll zu sein, wenn Härte einfacher und wirkungsvoller erscheint; in dem Mut, Frieden zu suchen, wenn Konfrontation vorteilhafter scheint; in dem Mut, Hoffnung zu bewahren, wenn Zynismus überzeugender wirkt.“ Christlicher Mut richte sich nicht gegen etwas oder jemanden, sondern wolle etwas Positives, nämlich Leben, Wahrheit, Freiheit und Gerechtigkeit.
Anlass der Botschaft des Papstes ist der 41. Weltjugendtag der katholischen Kirche. Die Massenveranstaltung, zu der Hunderttausende Teilnehmer erwartet werden, findet vom 3. bis 8. August in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul statt. Zu diesem Anlass wird auch Papst XIV. nach Südkorea reisen.