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06.05.2026
Blick ins Plenum.
Foto / Quelle: DOK

Neuer Vorstand für Deutsche Ordensobernkonferenz

Vor 20 Jahren wurde die DOK als Dachorganisation der katholischen Ordensgemeinschaften gegründet und vertritt deren Interessen.

Vallendar

Die Deutsche Ordensobernkonferenz hat einen neuen Vorstand gewählt und ihren bisherigen Vorsitzenden im Amt bestätigt. Am Dienstag wählte die Mitgliederversammlung turnusgemäß Andreas Murk erneut an die Spitze des Zusammenschlusses von Orden und Kongregationen in Deutschland, wie die Konferenz mitteilte.

Der 1983 in Dettelbach geborene Murk ist seit 2019 Provinzialminister der deutschen Ordensprovinz der Franziskaner-Minoriten und steht der Ordensobernkonferenz bereits seit 2022 vor. Er studierte Theologie in Würzburg und Washington, trat 2003 in die Ordensgemeinschaft der Franziskaner-Minoriten ein und wurde 2010 zum Priester geweiht.

Vorsitzender Br. Andreas Musk OFM Conv. über die Satzungsänderungen.
Foto / Quelle: DOK

Zur stellvertretenden Vorsitzenden bestimmte die Versammlung die Generalpriorin der Dominikanerinnen von Bethanien, Katharina Hemmers. Die Sozialarbeiterin und Supervisorin leitete 17 Jahre ein Kinderdorf und leitet seit neun Jahren ihre Ordensgemeinschaft. Sie gehörte bereits in den vergangenen vier Jahren dem erweiterten Vorstand an. In den erweiterten Vorstand wurden zudem Francesa Hannen (Missions-Dominikanerinnen von Schlehdorf), Johanna Maria Höldrich (Franziskanerinnen des Crescentiaklosters), Peter Claver Narh (Steyler Missionare) und Konrad Schneermann (Canisianer) gewählt.

Die Deutsche Ordensobernkonferenz vertritt die Interessen von Ordensgemeinschaften in Deutschland mit rund 8.800 Ordensfrauen und etwa 3.000 Ordensmännern in 1.140 Niederlassungen. Derzeit tagen 170 Ordensoberinnen und -obere vom 3. bis zum 6. Mai in Vallendar bei der Mitgliederversammlung. Die Dachorganisation der Ordensgemeinschaften in Deutschland wurde vor 20 Jahren gegründet.

KNA
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