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08.09.2026
Die Fachjury – besetzt mit Architekten, Denkmalschützern und Gemeindevertretern – bei der intensiven Diskussion und Begutachtung der eingereichten Architekturmodelle.
Foto / Quelle: Damian Gruß

Kirche neu gedacht in Lippstadt

„St. Joseph 2026 – Raum für Wandel“ – Ausstellung studentischer Entwürfe startet.

Lippstadt

Im Zuge des diözesanen Immobilienprozesses muss sich die Gemeinde mittelfristig von ihrem Pfarrhaus und dem vielgenutzten Jugendheim Jupp trennen. Doch statt zu resignieren, begreift man vor Ort den Wandel als Chance. Unter dem Titel „St. Joseph 2026 – Raum für Wandel“ hat die Kirchengemeinde ein Projekt gestartet, das die Architektur des Kirchenraums neu denkt, ohne dessen sakralen Charakter als Gotteshaus zu verlieren.
Unter diesem Titel haben Architekturstudenten der TH OWL in Detmold im Rahmen einer anspruchsvollen Semesterarbeit kreative Ideen, Grundrisse und beeindruckende Modelle entwickelt.

Eine Fachjury aus renommierten Architekten, Experten für Denkmalschutz und Vertretern aus der Gemeinde hat die vielfältigen studentischen Arbeiten intensiv begutachtet. Besonderes Augenmerk lag dabei neben der architektonischen Qualität und dem sensiblen Umgang mit dem Denkmalschutz auch auf den Impulsen von Vertretern aus der Gemeinde. Nun werden die Ergebnisse des studentischen Brainstormings der Öffentlichkeit präsentiert.

Ausstellungseröffnung und Termine im September

Alle Gemeindemitglieder, Architekturinteressierten und Bürger sind eingeladen, sich im September ein eigenes Bild von den kreativen Impulsen zu machen. Die Ausstellungseröffnung findet am Samstag, 12. September, im Anschluss an die 17-Uhr-Abendmesse statt. Die Ausstellung selbst ist dann ab Sonntag, 13. September (Tag des offenen Denkmals) von 14.30 bis 18 Uhr sowie zu den gewohnten Gottesdienstzeiten zu sehen. Am Tag des offenen Denkmals gibt es zusätzlich Führungen durch die Kirche St. Joseph um 14.30, 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr. Die Preisverleihung folgt dann am Samstag, 26. September, ebenfalls im Anschluss an die 17-Uhr-Abendmesse (ca. 18:30 Uhr).

Die Ausstellung bietet nicht nur Einblicke in die bewerteten Arbeiten, sondern lädt auch zum Mitmachen ein: Während der gesamten Ausstellungsdauer haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Entwürfe zu begutachten und ihre persönliche Stimme und wertvolles Feedback abzugeben.

Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei den präsentierten Arbeiten nicht um fertige Baupläne handelt. Der Wettbewerb verfolgt vielmehr das Ziel, innovative Lösungsansätze und kreative Impulse zu sammeln, die in eine mögliche spätere Realisierungsplanung einfließen können. „Wir freuen uns sehr auf zahlreiche Besucher, anregende Gespräche und vor allem auf die Rückmeldungen aus unserer Gemeinde und der Nachbarschaft“, so das Organisationsteam.

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