„Er weiß, was Solidarität unter Christen bedeutet“: Bonifatiuswerk gratuliert neuem DBK-Vorsitzenden
Generalsekretär Monsignore Georg Austen betont die enge Verbundenheit von Bischof Heiner Wilmer mit dem Diaspora-Hilfswerk der deutschen Katholiken.
Für viele Katholiken in der Diaspora ist das eine erfreuliche Nachricht: Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer wurde zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. „Wir freuen uns für Bischof Heiner Wilmer, gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm Gottes Segen für diesen verantwortungsvollen und herausfordernden Dienst“, sagt Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen. „Ich kenne Bischof Heiner bereits seit vielen Jahren. Er hat sich stets eingesetzt für unsere Glaubensbrüder und -schwestern, die in einer Minderheitensituation in den Umbrüchen dieser Zeit ihr Christsein leben. Er weiß, was Solidarität unter Christen bedeutet. Gerade die Unterstützung für Diaspora-Gemeinden in Ostdeutschland ist in dieser Zeit absolut notwendig. Als Ordensmann weiß Heiner Wilmer sehr gut, wie wichtig es auch in der Kirche ist, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, und er hat dabei auch die Weltkirche gut im Blick.“
Das Bistum Hildesheim gehört mit einem Katholikenanteil von knapp zehn Prozent zu den vom Bonifatiuswerk geförderten Diaspora-Regionen. Bischof Heiner Wilmer ist selbst in der Diaspora aufgewachsen. „Wir freuen uns, neben der bisherigen guten Partnerschaft, auf die künftige konstruktive Zusammenarbeit mit ihm als Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz“, so Monsignore Austen.
Auch Bonifatiuswerk-Präsident Manfred Müller begrüßt die Entscheidung: „Bischof Heiner Wilmer ist eine hervorragende Wahl für dieses Amt. Er ist sehr gut vernetzt, und er ist ein Brückenbauer. Genau das braucht die katholische Kirche jetzt. Dabei ist er sehr nah bei den Menschen und begegnet ihnen auf Augenhöhe. Er wird das Prinzip der Synodalität seines Vorgängers, das auch Papst Leo XIV. als essenziell ansieht, fortsetzen. Insofern ist seine Wahl zugleich ein Signal der Kontinuität sowie des Aufbruchs.“