Ein Weg für starke Kinder
Katholische WIR-KITAs aus Sundern eröffnen „Weg der Kinderrechte“.
Wer an einem sonnigen Nachmittag am AiRlebnisweg in Amecke entlanggeht, sieht jetzt mehr als Natur und See: Entlang des Rundwegs hängen bunt gestaltete Schilder, auf denen Kinder festgehalten haben, was ihnen wichtig ist – ihr Recht auf Schutz, auf Bildung, auf Mitsprache und vieles mehr. Mit dem neuen „Weg der Kinderrechte“ haben sieben katholische WIR-KITAs aus Sundern ihre pädagogische Haltung buchstäblich „nach draußen“ getragen und ein starkes Zeichen für die jüngsten Bürgerinnen und Bürger der Stadt gesetzt.
Getragen wird das Projekt von den katholischen WIR-KITAs St. Johannes Sundern, Christkönig Sundern, St. Sebastian Endorf, St. Josef Stockum, St. Antonius Allendorf, St. Marien Hachen und St. Antonius Langscheid. Die Einrichtungen gehören zum Träger der katholischen WIR-KITAs und arbeiten in einem engen Netzwerk zusammen.
Die Idee zum Weg entstand in der gemeinsamen pastoralen Arbeit der WIR-KITAs in Sundern: Kinderrechte sind dort gelebter Bestandteil des Alltags – nun sollten sie auch für Familien, Touristinnen und Touristen sowie Spaziergänger am Sorpesee sichtbar werden.
„Kinder haben Rechte – und diese Rechte gehören nicht in eine Schublade, sondern mitten ins Leben von Familien und mitten in unsere Stadt“, sagt Gudrun Zysno stellvertretend für die Leitungen der beteiligten WIR-KITAs. „Mit dem Weg der Kinderrechte machen wir deutlich: Wir nehmen Kinder ernst, wir hören ihnen zu und wir setzen uns dafür ein, dass ihre Rechte gesehen und geschützt werden.“
Entlang des Weges wurden zehn zentrale Kinderrechte auf Schildern angebracht, die die Kitakinder selbst gestaltet haben. So wird aus einem Spaziergang eine Einladung zum Hinschauen, Nachdenken und ins Gespräch kommen. Ein QR-Code am Einstiegs-Schild führt zusätzlich zu digitalen Informationen, über die Familien und Interessierte das Thema weiter vertiefen können.
Zur feierlichen Eröffnung am AiRlebnisweg kamen zahlreiche Familien mit ihren Kindern, Mitarbeitende der beteiligten Einrichtungen sowie Gäste aus Politik, Kirche und Stadtgesellschaft. Unter den Gästen waren Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila, die stellvertretenden Bürgermeister Sebastian Booke und Lars Dünnebacke, Ortsvorsteher André Kracht, Regionalleitung Jan Brückner vom Träger der katholischen WIR-KITAs sowie Brigitte Scheffer, Leitung des Jugendamtes der Stadt Sundern.