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23.02.2026
Papst Leo XIV., hier beim Besuch der Pfarrgemeinde "Sacro Cuore di Gesù" am Hauptbahnhof Termini in Rom, appelliert für Frieden in der Ukraine.
Foto / Quelle: Vatican Media/Romano Siciliani/KNA

Dringender Friedensappell

Seit vier Jahren überzieht Russland die Ukraine mit Krieg. Papst Leo XIV. leidet mit den Opfern und fordert Frieden.

Vatikanstadt

Zum vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Papst Leo XIV. am Sonntag ein sofortiges Ende des Krieges gefordert. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz formulierte er einen Friedensappell und rief: „Wie viele Opfer, wie viele zerstörte Leben und Familien! Wie viel Zerstörung, wie viel Leid!“

Der Krieg ziehe eine Spur des Todes, der Zerstörung und der Schmerzen hinter sich, die Generationen prägen werde. Deshalb könne der Frieden „nicht weiter aufgeschoben werden“, nötig seien „verantwortliche Entscheidungen“, so der Papst vor Zehntausenden Pilgern auf dem Petersplatz. „Die Waffen sollen schweigen, die Bombardierungen aufhören!“

Um zum Frieden zu gelangen, müsse „ohne Verzögerung“ ein Waffenstillstand angestrebt werden. Ferner sei eine „Stärkung des Dialogs“ nötig, um einen Weg zum Frieden zu finden. Die Christen in aller Welt rief der Papst abschließend zum Gebet auf „für das gequälte ukrainische Volk und für alle, die unter diesem Krieg leiden“.

KNA

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