Krippenaktion – Für Bildungschancen und Toleranz

Die Krippenaktion im Paderborner Dom unterstützt Schüler christlicher ­Schulen in Israel, Palästina und Jordanien mit 10.000 Euro.

Dom­propst Monsignore Joachim Göbel, Dr. Juliane Ohm und Dom­pastor Matthias Klauke (v. l.) bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks: 5 000 Euro sind bei der Krippenaktion zusammengekommen. Das Domkapitel hat den Betrag auf 10 000 Euro verdoppelt. (Foto: Maria Aßhauer/Erzbistum Paderborn)
Dom­propst Monsignore Joachim Göbel, Dr. Juliane Ohm und Dom­pastor Matthias Klauke (v. l.) bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks: 5 000 Euro sind bei der Krippenaktion zusammengekommen. Das Domkapitel hat den Betrag auf 10 000 Euro verdoppelt. (Foto: Maria Aßhauer/Erzbistum Paderborn)
veröffentlicht am 07.02.2024
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Die Krippenaktion im Paderborner Dom unterstützt Schülerinnen und Schüler christlicher ­Schulen in Israel, Palästina und Jordanien mit einer Spende von 10.000 Euro. Weil sie ­öffentlich nicht gefördert werden, sind die christlichen Schulen auf Zuwendungen angewiesen.

Paderborn (pdp). Über die Spendenaktion an der Paderborner Domkrippe haben in der Advents- und Weihnachtszeit zahlreiche Menschen christliche Schulen in Israel, Palästina und Jordanien unterstützt: 5.000 Euro sind bei der Aktion zusammengekommen. Das Domkapitel hat den Betrag aus den Spenden für die Opferlichter im Dom auf 10.000 Euro verdoppelt.

Mit der Summe der Krippenaktion kann Kindern trotz des Konfliktes im Heiligen Land der Schulbesuch ermöglicht werden, der auch zur religiösen Toleranz beiträgt. Die Spenden fließen in die Arbeit der Komturei St. Meinwerk des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Dom­propst Mon­signore Joachim Göbel übergab mit Dom­pastor Matthias Klauke den Spendenscheck an Dr. Juliane Ohm von der Komturei St. Meinwerk Paderborn des Ritterordens.

In Israel, Palästina und Jordanien gibt es 43 christliche Schulen, offen für Schüler aller Religionen. Fast 20.000 Schüle­rinnen und Schüler lernen hier zusammen – auch interreligiöses Verständnis. „Mit den Spenden können wir ein friedliches Mit­einander fördern, das im Heiligen Land so dringend nötig ist“, freut sich der Dom­propst. Christliche Schulen sind im Heiligen Land oft Mittelpunkt der christlichen Gemeinden. Weil sie öffentlich nicht gefördert werden, sind die Schulen auf Zuwendungen angewiesen.

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