Jugendchöre haben für den Papst gesungen

Die Jugendchöre St. Aegidius sind anlässlich des internationalen Chorfestivals „Pueri Cantores“ nach Rom gereist. Höhepunkt war ein Auftritt im Petersdom.

Die Jugendchöre St. Aegidius in Rom: Auf der Engelsburg entstand dieses Foto mit dem Petersdom im Hintergrund. Mit dabei Chorleiter Christian Ortkras (hinten, 4. v. l.). (Foto: St. Aegidius)
Die Jugendchöre St. Aegidius in Rom: Auf der Engelsburg entstand dieses Foto mit dem Petersdom im Hintergrund. Mit dabei Chorleiter Christian Ortkras (hinten, 4. v. l.). (Foto: St. Aegidius)
veröffentlicht am 26.01.2024
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Die Jugendchöre St. Aegidius sind anlässlich des internationalen Chorfestivals „Pueri Cantores“ nach Rom gereist. Höhepunkt war ein Auftritt zu Neujahr im Petersdom – mit einem Platz direkt hinter dem Altar.

Rheda-Wiedenbrück/Rom. Eine Italienreise der besonderen Art haben 30 Sängerinnen und Sänger der Jugendchöre St. Aegidius Wiedenbrück über den Jahreswechsel unternommen. Sie besuchten in Rom das internationale Festival des Chorverbandes „Pueri Cantores“, um gemeinsam mit 3 700 Jugendlichen aus aller Welt zu singen.

Chorleiter Christian Ortkras hatte die 12- bis 24-­jährigen Wiedenbrücker musikalisch gut vorbereitet, um bei verschiedenen Anlässen im großen internationalen Chor mitwirken zu können: So sangen sie bei der Papst-­Audienz im Vatikan zusammen mit Sängern aus 19 Ländern von vier Kontinenten der Erde. „Singen ist eine Freude“, sagte Papst Franziskus, „besonders, wenn es im Chor geschieht. Und die Freude an eurem Gesang ist ein Geschenk.“

In den römischen Basiliken trafen sie sich mit 40 Chören zum gemeinsamen Weihnachtslieder-­Singen und beim Nationalgottesdienst sangen alle deutschen Chöre. Höhepunkt war jedoch der Neujahrsgottesdienst im Petersdom mit dem Papst, bei dem die Aegidius-­Chöre einen Platz direkt hinter dem Altar erhielten.

Kontakte mit anderen Chören knüpfen

„Pueri Cantores“-­Treffen bedeuten auch immer wieder Gelegenheiten, Kontakte mit anderen Chören zu knüpfen. So tanzten die Wiedenbrücker in den Warteschlangen vorm Petersdom ihr fröhliches Rhythmuslied „Obstsalat“, ein französischer Knabenchor stimmte spontan mit ein – und mühelos waren alle Sprachbarrieren gefallen.

Auch das Kennenlernen der Ewigen Stadt war Teil ihrer Reise: Der Aufstieg zur Kuppel des Petersdomes, ebenso Kolosseum, Engelsburg, Spanische Treppe. Am Trevi-­Brunnen warfen natürlich alle Sänger eine Münze über die Schulter – ein Brauch, der verspricht, eines Tages nach Rom wiederzukommen. Das möchten die Chorsänger gerne – auf jeden Fall aber auch zum nächsten „Pueri Cantores“-­Festival im Sommer 2025 in München.

Nach den erlebnisreichen Tagen in Rom ging es noch für zwei Tage zur Erholung nach Brixen in Südtirol. Hier blieb viel Zeit für Stadtbummel durch die winterlich beleuchtete Altstadt und eine gemütliche Schneewanderung am Südtiroler Jaufenpass. Zum Abschluss gestalteten die Wiedenbrücker noch einen Gottesdienst im Brixener Dom, bevor sie sich müde und voller bewegender Eindrücke auf die Heimreise machten.

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