Alte und neue Freundschaften

Eine große Delegation aus dem Erzbistum nahm am Juliansfest in Le Mans teil

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In herzlicher Verbundenheit: der Bischof von Le Mans, Monseigneur Yves Le Saux (r.), und Erzbischof Hans-Josef Becker beim Pontifikalamt in der Kathedrale von Le Mans. Foto: Hesse
veröffentlicht am 07.02.2020
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Paderborn/Le Mans (pdp). Auch Jahrhunderte nach ihrem Wirken bauen die beiden ersten Bischöfe von Le Mans, Julian und sein Nachfolger Liborius, eine Brücke über Grenzen hinweg: Eine große Delegation aus dem Erzbistum mit Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat Thomas Dornseifer, 44 Mitgliedern der „Deutsch-französischen St.-Liborius-Fraternität“ und 30 jungen Menschen aus der Jugendabteilung der Fraternität reiste zum Hochfest des heiligen Julian in Le Mans.

Auch eine Gruppe der Deutschen Pfadfinderschaft St.Georg (DPSG) war dabei, um eine Kooperation mit den französischen Freunden auf den Weg zu bringen. „Wir wollen die alte Freundschaft nutzen, um neue Freundschaften zu knüpfen und damit einen Akzent gegen das Auseinanderbrechen des Zusammenhaltes in Europa setzen“, machte Vikar Tobias Hasselmeyer, Diözesankurat der DPSG, deutlich. Die liturgischen Feierlichkeiten des Festes mitzuerleben, zählte zu den Höhepunkten für die Gäste: Beim Pontifikalamt mit Monseigneur Yves Le Saux, legten Jugendliche ein Versprechen ab, sich im nächsten Jahr in bestimmten Diensten zu engagieren. Erzbischof Becker erinnerte in einem Grußwort daran, dass die Freundschaft zwischen beiden Diözesen alle dunklen Zeiten überdauert habe und damit ein Auftrag zum Frieden sei: „So soll es in ganz Europa bleiben. Freudige, mutige und friedliche Missionarinnen und Missionare der Botschaft von Gottes Liebe und Gnade wollen wir sein, Botschafterinnen und Botschafter des Friedens.“

Verehrung seit dem 12. Jahrhundert

Der heilige Julian war im 4.Jahrhundert erster Bischof der Diözese Le Mans. Seine Reliquien wurden 835 (ein Jahr vor der Übertragung der Liborius-Reliquien nach Paderborn) in die Kathedrale von Le Mans überführt. Seit dem 12.Jahrhundert wird er als deren Patron verehrt.

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