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07.01.2026
Weihbischof Matthias König feierte am Hochfest Erscheinung des Herrn im Paderborner Dom ein Pontifikalamt. Weihbischof Hubert Berenbrinker (l.) und Offizial Markus Stadermann (r.) konzelebrierten.
Foto / Quelle: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

„Unser offenes Herz“

Weihbischof Matthias König feiert Pontifikalamt im Paderborner Dom zum Hochfest der Erscheinung des Herrn.

Paderborn

Weihbischof Matthias König rief am Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) dazu auf, sich von Jesus Christus berühren zu lassen und sich für ihn zu öffnen. „Jesus Christus will bei uns ankommen. Seine Herrlichkeit will uns erreichen und berühren. Sie will in uns eindringen und uns verwandeln“, bekräftigte Weihbischof König in seiner Predigt im Pontifikalamt im Hohen Dom zu Paderborn. Weihbischof Hubert Berenbrinker und Offizial Markus Stadermann konzelebrierten im festlich gestalteten Gottesdienst. Die Katholische Kirche gedenkt am 6. Januar zugleich der „Heiligen Drei Könige“ oder der „Weisen aus dem Morgenland“, wie die im Matthäus-Evangelium (Mt 2) genannten Sterndeuter, die durch den Stern von Bethlehem zu Jesus geführt wurden, gedeutet werden.

„Liturgie ist Erscheinung des Herrn in unserer Mitte“, entfaltete Weihbischof Matthias König. Zielrichtung dieser Epiphanie sei, dass Jesus ankomme, Menschen berühre, erfülle und verwandle. „Nur die Menschen, die von Christus ergriffen sind, ihn in sich aufgenommen haben, von ihm ausgefüllt sind, können ihn in die Welt und zu den Menschen tragen“, erläuterte Weihbischof König. Epiphanie, Erscheinung des Herrn, könne nur dann in die Welt hineinragen, wenn Menschen zuvor von ihr berührt worden seien.

Mitwirkung und Gestaltung

„Jesus Christus braucht nicht mehr und nicht weniger als unser offenes Herz“, rief Weihbischof König im Gottesdienst den Gläubigen zum Abschluss seiner Predigt zu. „Jesus Christus braucht uns ganz, um in die Welt und zu den anderen Menschen zu gelangen, damit Epiphanie wird: Erscheinung in einer heillosen Welt, die keine tiefere Sehnsucht hat, als geheilt zu werden durch den, den wir den Heiland nennen, Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn.“

Weihbischof Matthias König stand dem Gottesdienst vor, Weihbischof Hubert Berenbrinker und Offizial Markus Stadermann konzelebrierten. Der Paderborner Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Berning und Domorganist Tobias Aehlig an der Orgel der Paderborner Bischofskirche gestalteten den Gottesdienst musikalisch. Der Tradition des Hochfestes Epiphanie – Erscheinung des Herrn – entsprechend, trug am Ende des Pontifikalamtes Kolja Berning als Kantor einen Ausblick auf die Daten der kommenden Hochfeste des Kirchenjahres vor.

pdp
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