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10.03.2026
Jan Hilkenbach, Vorsitzender des Diözesankomitees, und Nadine Mersch, Vorsitzende des Diözesankomitees, äußerten sich zur bevorstehenden Veröffentlichung der Missbrauchsstudie.
Foto / Quelle: DK Paderborn

Transparenz im Fokus

Diözesankomitee erwartet offenen Umgang mit der Studie zu sexueller Gewalt im Erzbistum Paderborn.

Paderborn

Das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn blickt mit ernsthaftem Interesse auf die bevorstehende Veröffentlichung der Studie der Universität Paderborn zu sexueller Gewalt im Erzbistum Paderborn.

Als Vertretung der Laien im Erzbistum ist es die Aufgabe des Diözesankomitees, Transparenz und Dialog zu fördern sowie die Perspektiven der Betroffenen sichtbar zu machen. „Wir begleiten dieses Thema seit Jahren aktiv“, erklärt Jan Hilkenbach, Vorsitzender des Diözesankomitees. „Durch verschiedene Beschlüsse und Aktivitäten, wie die Präsentation der dokumentarischen Fotoausstellung ‚Betroffene zeigen Gesicht‘ im vergangenen Jahr in unserem Erzbistum, haben wir die Stimmen der Betroffenen hörbar gemacht und das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Prävention gestärkt. Der Austausch mit der unabhängigen Betroffenenvertretung und dem Team Intervention des Erzbistums ist uns wichtig.“ Es braucht nicht nur Aktionen, sondern einen kontinuierlichen Prozess der Sensibilisierung, Unterstützung von Betroffenen und
Förderung von Schutzmaßnahmen.

Große Bedeutung

„Das Diözesankomitee misst der unabhängigen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im. Erzbistum Paderborn große Bedeutung bei“, so Nadine Mersch, Vorsitzende des. Diözesankomitees. „Wir sehen in der Studie einen wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz, Verantwortung und hoffentlich zu deutlicher struktureller Veränderung.“ 

Das Diözesankomitee setzt sich weiterhin dafür ein, die Interessen der Betroffenen in den Mittelpunkt zu rücken und sich auf allen Ebenen einem konstruktiven Dialog zu stellen. Für die Zeit nach der Veröffentlichung der Studie gilt es, die Ergebnisse offen anzunehmen, die direkt und indirekt Betroffenen gut zu begleiten und notwendige Maßnahmen konsequent umzusetzen.

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