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29.01.2026
Stellten in der Grabeskirche Liebfrauen die vom Projekt BVB-Gründerkirche entwickelte Trauerbox vor (v.l.): Maike Vollmer (Stiftungsbevollmächtigte „Leuchte auf“ und 2. Vorsitzende Förderverein BVB-Gründerkirche), Pfarrer Georg Birwer (Beauftragter für Trauerpastoral der katholischen Stadtkirche Dortmund), Inge Werner (Malteser-Hilfsdienst), Pfarrerin Birgit Steinhauer (evangelische Pfarrerin für Seelsorge und Trauerbegleitung), Karsten Haug (BVB-Gründerkirche) und Schwester Klara Arnolds (BVB-Gründerkirche).
Foto / Quelle: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn

Neue „Trauerbox“ der BVB-Gründerkirche

Seelsorgliches Angebot für trauernde Angehörige und Freunde von BVB-Fans.

Dortmund

„Trost, Glaube, Borussia“, unter diesem Motto entwickelte das Projekt BVB-Gründerkirche zusammen mit Kooperationspartnern ein neues seelsorgliches Angebot für Menschen, die um einen verstorbenen BVB-Fan trauern. Die sogenannte Trauerbox wurde am Mittwoch, 29. Januar, im Rahmen eines Pressegesprächs in der Grabeskirche Liebfrauen in Dortmund vorgestellt.

„Trost – Glaube – Borussia“

Die Trauerbox ist ein etwa 25 Zentimeter breiter und 10 Zentimeter hoher Karton, der mit der Post verschickt werden kann. „Trost – Glaube – Borussia“ steht als Aufschrift darauf. Darin befinden sich bewusst ausgewählte Elemente, darunter ein Windlicht oder eine Kerze als Zeichen der Erinnerung, ein kleiner Engel als Symbol von Schutz und Nähe, Trost- und Hoffnungstexte aus christlicher und literarischer Tradition sowie ein persönliches Anschreiben der BVB-Gründerkirche. Zudem sind Kontaktadressen der evangelischen und katholischen Trauerbegleitung in Dortmund enthalten.

Fußball ist mehr als ein Sport

Das neue Angebot richtet sich an Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fanclubs von Verstorbenen und möchte in Zeiten des Abschieds Trost, Halt und Hoffnung schenken. Die Box kann auf Anfrage über die BVB-Gründerkirche an die Betroffenen weitergegeben werden. Ansprechbar dafür sind dort Schwester Klara Arnolds und Karsten Haug.

Ausgangspunkt für das Angebot ist die Erfahrung, dass Fußball – insbesondere Borussia Dortmund – für viele Menschen weit mehr ist als ein Sport: Er stiftet Gemeinschaft und Zugehörigkeit, auch und gerade in Krisen- und Trauersituationen.

Kein fertiges Antwortpaket

„Trauer braucht Raum, Zeit und Zeichen“, heißt es aus der BVB-Gründerkirche. Die Trauerbox versteht sich deshalb nicht als fertiges „Antwortpaket“ und schon gar nicht als Werbeprodukt, sondern als Einladung, innezuhalten, Erinnerungen zuzulassen, Trostquellen zu entdecken und Unterstützung anzunehmen. „Trauer ist eine gute Kraft, aber wir können das häufig nicht allein“, erläutert Pfarrer Georg Birwer, Beauftragter für Trauerpastoral der katholischen Stadtkirche Dortmund.

Die Trauerbox mit der Aufschrift „Trost – Glaube – Borussia“ enthält bewusst ausgewählte Elemente, darunter ein Windlicht oder eine Kerze als Zeichen der Erinnerung, ein kleiner Engel als Symbol von Schutz und Nähe, Trost- und Hoffnungstexte aus christlicher und literarischer Tradition sowie ein persönliches Anschreiben der BVB-Gründerkirche.
Foto / Quelle: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn

Die Trauerbox ergänzt so bestehende kirchliche Angebote der Trauer- und Sterbebegleitung in Dortmund und kann allein, im Familienkreis oder gemeinsam mit einem Fanclub genutzt werden.

Trauerseelsorge

Eingebettet ist die Trauerbox in ein Netzwerk aus evangelischer und katholischer Trauerseelsorge mit der Grabeskirche Dortmund als Ort des Gedenkens, der BVB-Gründerkirche als spirituellem Ankerpunkt für Fans sowie Kooperationspartnern wie den Maltesern und der BVB-Stiftung „Leuchte auf“. Ziel ist es, Trauer nicht zu privatisieren, sondern gemeinschaftlich und begleitend erfahrbar zu machen.

pdp
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