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03.04.2026
Vielfältige Kirchenklänge erschallten in der von Alfons Kather in stimmungsvollen Farben illuminierten Pfarrkirche St. Josefs.
Foto / Quelle: privat

KirchenKlänge in St. Josef

Anlässlich des Patronatsfestes hatte der Emmauskreis der St. Josefs-Gemeinde in Lendringsen zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen.

Menden

Vielfältige Kirchenklänge erschallten in der von Alfons Kather in stimmungsvollen Farben illuminierten Pfarrkirche St. Josefs. Dazu hatte das Team aus dem reichen musikalischen Potpourri der Gemeinde geschöpft: Neben dem bewährten Organisten Michael Küper, zeigte der junge aufstrebende Organist Niclas Kather sein Können auf der „Königin der Kirchenmusik“. Auch das Fanfarencorps der Kolpingsfamilie hatte sich gerne bereit erklärt, die Veranstaltung mit ihrem Repertoire zu bereichern.

So konnten die Besucherinnen und Besucher hören, wie Niclas Kather liebgewonnene Klassiker etwa von Bach auf berührende Weise intonierte, während Michael Küper zeigte, dass sich auch moderne Songs von Coldplay oder aus Filmmusiken wie „Fluch der Karibik“ durchaus zum Orgelspiel eignen. Zwischen den Darbietungen wurden passende Texte, geschrieben und zusammengestellt von Gisela Heitmann, Maria Neuhaus und Elisabeth Kather, zum heiligen Josef vorgetragen. Jedem Gast wurde darin deutlich gemacht, dass Josef auch heute noch eine zu Herzen gehende Botschaft sendet: Hört hin, übernehmt Verantwortung, tretet ein für Menschlichkeit und für die Liebe, packt an und vertraut auf Gott.

Lebensgroßen Josefs-Figur

Ein besonderes Highlight war der Besuch einer lebensgroßen Josefs-Figur aus der Krippengruppe vom Jungferngut der Familie Lösse in Balve-Garbeck. Die von Bernward Lösse aus Buche gestaltete Skulptur verdeutlichte in überraschender Weise, dass man trotz aller Risse in der Gesellschaft, in der Kirche und in Gemeinschaften positiv in die Zukunft schauen kann.

Es gab ein beeindruckendes Bild und einen mitreißenden Sound, wenn das Fanfaren-Corps seinen Schutzpatron „in die Mitte“ nahm und Stücke spielte wie „Von guten Mächten“ oder „The Prince of Denmark’s March“. Im Anschluss an das offizielle Programm wurde noch um eine Zugabe gebeten, bevor die Besucher eingeladen waren, in der ebenfalls stimmungsvoll erleuchteten Werktagskapelle bei Wein und Brot zusammenzukommen, um die Veranstaltung gemeinsam ausklingen zu lassen. Und wie immer galt: Der Erlös aus den an diesem Abend freiwillig erteilten Spenden kommt Bischof Peter Paul Angkyier für seine Arbeit in Nord-Ghana zugute.

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