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02.04.2026
Der Winter war besonders hart für wohnungslose Menschen.
Foto / Quelle: Harald Oppitz/KNA

Helfer: Mindestens 14 Menschen in Deutschland erfroren

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe listet Todesopfer und Verdachtsfälle für den vergangenen Winter auf.

Berlin

Mindestens 14 Menschen sind nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe in diesem Winter erfroren. Für sechs weitere Fälle besteht für den Zeitraum zwischen Oktober und März ein entsprechender Verdacht, wie die Arbeitsgemeinschaft am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Zahlen basierten auf einer Auswertung von Presseberichten. Viele Todesfälle würden aber nie bekannt.

Die Wohnungslosenhilfe fordert eine ganzjährige Öffnung von Notunterkünften und anderen Hilfsangeboten. Die Versorgung müsse menschenwürdig, niedrigschwellig und darauf ausgerichtet sein, Menschen schnell in eigenen Wohnraum zu vermitteln.

Auch ohne extremen Frost könne es für Obdachlose beim Übernachten im Freien lebensgefährlich werden, so die Wohnungslosenhilfe. Durchnässte Kleidung etwa lasse den Körper schnell auskühlen. Unterkühlung drohe dann bereits bei 5 bis 10 Grad, besonders bei gesundheitlich vorbelasteten Personen.

KNA

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