Erzbistum Paderborn warnt vor Fake-Account
Ein X-Profil gibt sich als Account von Erzbischof Bentz aus und sendet Grüße aus dem Heiligen Land. Doch der Auftritt ist nicht echt.
Ein auf der Plattform X aktiver Account, der sich als Erzbischof Udo Markus Bentz ausgibt, ist offenbar ein Fake. Weder Erzbischof Bentz noch das Erzbistum selbst verfügten über einen eigenen Account auf X, teilte eine Sprecherin des Erzbistums am Mittwoch auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mit. Das entsprechende Profil sei daher nicht authentisch. Das Social-Media-Team des Erzbistums sei informiert worden. Nutzern werde empfohlen, solche Profile über die Meldefunktion der Plattform zu melden.
Auf dem Account sind bislang zwei Beiträge zu sehen. Der erste stammt von Montag und repostet einen Beitrag der Deutschen Bischofskonferenz zu einem internationalen Bischofstreffen im Heiligen Land. Ein weiterer Beitrag vom Dienstag lautet: „Herzlich willkommen! Ich eröffne diesen offiziellen Account aus dem Heiligen Land in diesen Tagen der Friedensversammlungen, des Dialogs und des Gebets.“
Der Paderborner Erzbischof hält sich derzeit tatsächlich im Heiligen Land auf und nimmt an einem internationalen Bischofstreffen teil. 13 Bischöfe aus zehn Ländern Europas und Nordamerikas kommen in Jerusalem zusammen, um ihre Verbundenheit mit den dort lebenden Christen zu bekunden und Projekte zu besuchen, die sich für Dialog und Versöhnung einsetzen. Bentz vertritt die Deutsche Bischofskonferenz, deren Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten er vorsitzt.
KNA