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27.01.2026
Monika Greis, Georg Karbowski, Dorothee Schulte, Landrat Heinrich Frieling, Ritta Deppe, Bettina Wiebers, Pfarrer Markus Gudermann und Hanne Fromme (von links).
Foto / Quelle: Caritas-Konferenz Warstein

Caritas-Konferenzen lernen neuen Landrat kennen

Bürgersaal in Warstein war zum Neujahrsempfang voll besetzt.

Warstein

Zum Neujahrsempfang der Caritas-Konferenzen in der Region Rüthen und Warstein wird bereits seit 2010 jeweils ein besonderer Gast aus Kirche oder Politik zu einem Interviewgespräch eingeladen. In diesem Jahr stellte der neugewählte Landrat Heinrich Frieling sich den Fragen.

Zunächst begrüßte Regionalvorsitzende Dorothee Schulte die zahlreichen Ehrenamtlichen. Der Warsteiner Pfarrer und stellvertretende Dechant Markus Gudermann stimmte mit seinem Geistlichen Impuls auf das noch neue Jahr ein. Nach einem gemeinsamen Frühstück, eröffnete Caritas-Koordinator Georg Karbowski dann das Interviewgespräch. Die Gäste erfuhren dabei, dass der Landrat der Älteste von vier Geschwistern ist und auf einem Bauernhof aufwuchs. In seiner Kindheit konnte er sich durchaus vorstellen, Förster oder evangelischer Pastor zu werden.

Wie die Frauen und Männer aus den Caritas-Konferenzen, engagiert sich der Landrat auch ehrenamtlich in seiner Kirchengemeinde. Entspannung findet er beim Doppelkopf, wo vornehmlich nicht über Politik, sondern über alltägliche Themen geredet wird. Nach Abitur in Werl, Studium in Münster und zusätzlichen Qualifikationen, nahm er seine Tätigkeit als Rechtsanwalt in Soest auf. Schon früh engagierte er sich in der Lokalpolitik.

Nur drei Sekunden

Vor seiner ersten Rede als Abgeordneter im Düsseldorfer Landtag, war er natürlich nervös. Ob der Landrat nach acht Jahren in Düsseldorf lieber Altbier oder Pils trinkt, musste Georg Karbowski nicht mehr fragen. Obwohl Frieling gerne zu Schützenfesten geht, ist er kein Biertrinker. Die Aufgabe als Landrat reizte Frieling. Als Landrätin Eva Irrgang ihren Rückzug ankündigte, benötigte Heinrich Frieling nur drei Sekunden, um sich für eine Kandidatur zu entscheiden.

Dass die Aufgaben als Landrat vielfältig sind, wurde im Gespräch schnell deutlich. Um die Sicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten, muss auch im Kreis Soest noch mehr investiert werden, so der Landrat. Er nutzte die Gelegenheit und dankte allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung der ehrenamtlichen Lokalpolitiker. Dorothee Schulte dankte wiederum dem Landrat für seine offenen Worte und überreichte ihm ein Geschenk aus dem Rüthener Caritas-Secondhand-Geschäft „Aufgemöbelt“.

Vorstand Bettina Wiebers vom Kreiscaritasverband berichte noch über die bevorstehende Eröffnung eines Dorf-Supermarktes in Hirschberg durch den Caritasverband. Georg Karbowski erläuterte den Ehrenamtlichen abschließend die aktuellen Änderungen im Mitgliederwesen und lud zur nächsten Fortbildungsveranstaltung im April zum Thema Einsamkeit ein.

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