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09.01.2026
Die Digitale Woche 2026 startet am 19. Februar.
Foto / Quelle: pixabay

„Brücken bauen“

Digitale Woche 2026 thematisiert interreligiöses Lernen im Religionsunterricht / Anmeldung ab sofort möglich.

Erzbistum Paderborn

Unter dem Leitthema „Brücken bauen: Interreligiöses Lernen im Religionsunterricht“ bietet die Abteilung Religionspädagogik im Bereich Schule und Hochschule des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn vom 19. bis 26. Februar die Digitale Woche 2026 an. Religionslehrkräfte, aber auch alle thematisch Interessierte können sich ab sofort zu den einzelnen digitalen Veranstaltungen über die Homepage religion-bildung.de, die Telefonnummer 05251-1251343 oder -1251419, E-Mail lehrerfortbildung@erzb…derborn.de anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zum Inhalt: Religiöse Vielfalt und Unterschiedlichkeit sei mittlerweile in Klassen- und Kursräumen prägend, erklärt Dr. Dennis Lewandowski im Hinblick auf das Gesamtthema der Digitalen Woche 2026. Der Abteilungsleiter und verantwortliche Leiter der Digitalen Woche 2026 betont: „Deshalb kann vor allem der Religionsunterricht Brücken bauen unter den Kindern und Jugendlichen.“

Vielfältige Angebote

Dr. Daniel Rummel, Pastoralreferent und Lehrbeauftragter der Universität Paderborn, erschließt am 19. Februar in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr „Zugänge zum Buddhismus“. Ebenfalls am 19. Februar in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr zeigt Professorin em. Dr. Katharina von Kellenbach von der Evangelischen Akademie zu Berlin mit dem Erzählbuch „Gute Nacht – Geschichten von Jesus fair erzählt“ eine Möglichkeit antisemitismuskritischer religiöser Bildung im Kindesalter. Zeitgleich präsentiert Dr. Michael Fresta in seinem digitalen Impuls „Eine Frage der Haltung und der Perspektive. Interreligiöses Lernen erfolgreich gestalten“ neue Materialien zur interreligiösen und komparativen Ausrichtung des Religionsunterrichts.

„Interreligiöse Begegnung als Demokratiebildung?“ ist am Freitag, 20. Februar, in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr das Thema der digitalen Veranstaltung von Dr. Oliver Arnhold (Fachleiter für evangelische Religionslehre am ZfsL Detmold) und Dr. Stefan Klug (Abteilung Religionspädagogik). Dr. Mohammed Abdelrahem, Dozent am Institut für Islamische Theologie der Universität Paderborn, thematisiert zeitgleich mit dem Kinderbuch „Wem gehört der Schnee?“ das interreligiöse und interkulturelle Lernen mit Kindern.

Dr. Dennis Lewandowski lädt ein zur Digitalen Woche 2026 mit dem Thema „Brücken bauen: Interreligiöses Lernen im Religionsunterricht“.
Foto / Quelle: Erzbistum Paderborn

Am Montag, 23. Februar, gibt es in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr gleich mehrere Angebote. Sara Münsterteicher ermittelt als Referentin für Grundschulpastoral und das Mentorat im Erzbistum Paderborn mit dem Thema „Interreligiöses Lernen mit Erzähltexten“ das didaktische Potenzial von „Nathan und seine Kinder“. Die beiden Grundschullehrerinnen Wiebke Mette und Katharina Haag informieren mit dem Thema „Religiöse Feste im gestalteten Schulleben“ wie Zeiten und Feste im Schulleben interreligiös wahrgenommen werden können. Iman Tuncay Nazik von der Muslimischen Gemeinde Herne-Röhlinghausen gibt Hilfestellungen zu Allah, Mohammed und den Koran, hilft (katholischen) Religionslehrkräften, muslimische Schülerinnen und Schüler zu unterrichten. Ebenfalls am Montag, 23. Februar, stellt Heike Harbecke, Religionslehrerin und Fachleiterin am ZfsL Münster, in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr mit dem Bilderbuch „Wem gehört der Schnee? Eine Ringparabel“ die Wahrheitsfrage im interreligiösen Dialog.

Interreligiöser Dialog

Dr. Ahmet Arslan, Lehrer für Islamische Religionslehre und Fachleiter an den ZfsL Arnsberg, Dortmund und Hamm, thematisiert am Dienstag, 24. Februar, von 16 bis 17.30 Uhr, „Anspruch und Wirklichkeit des Islamischen Religionsunterrichts in NRW“. Ebenfalls am 24. Februar stellt von 17 bis 18.30 Uhr unter der Überschrift „Bücher bauen Brücken“ Buchhändlerin und Fortbildnerin Carola Stein den interreligiösen Dialog in Kindersachbüchern vor, indem sie fragt „Wie lässt sich Wissen über andere Religionen so vermitteln, dass Neugier entsteht, Verständnis wächst und Vielfalt als Bereicherung erlebt wird?“. Die deutsche Rabbinerin und Ärztin Dr. Antje Yael Deusel präsentiert am 24. Februar 2026 von 18 bis 19.30 Uhr Jenseitsvorstellungen im Judentum.

Am Mittwoch, 25. Februar, stellt Nicola Maier, Referentin für Grundschulpastoral im Erzbistum Paderborn, Religionspädagogin und Islamwissenschaftlerin MA, unter dem Leitwort „Beieinander zu Gast sein. Kirchen und Moscheen gemeinsam erkunden“ von 16 bis 17.30 Uhr Sehhilfen für die Erkundung von Gebetsräumen vor. In der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr präsentieren ebenfalls Jun.-Professorin Dr. Naciye Kamcili-Yildiz von der Universität Paderborn und Dr. Monika Tautz, Dozentin für Religionspädagogik Universität zu Köln, das interreligiöse Arbeiten mit „Religionskoffern“ zum Islam und Christentum. Die Digitale Woche schließt mit Informationen zum „Innovativen Angebot: Neue Medien zum Interreligiösen Lernen“: das Medienzentrum im Erzbistum Paderborn stellt viele Zeitschriften zum Religionsunterricht digital zur Verfügung. Michael Müller, Dr. Saskia Breuer und Dr. Stefan Klug informieren dazu am 25. Februar in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr.

pdp
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