Unnas Kirchen am Jakobsweg

Vier Gotteshäuser und zwei Unterkünfte erwarten die Jakobspilger in der Kreisstadt 

Unna. Seit März 2010 führt ein zweiter durchgehender Weg für Jakobspilger von Höxter über Unna und Bochum bis nach Santiago de Compostela. Auf der knapp 20 Kilometer langen Etappe von Unna-Hemmerde bis Unna-Massen liegen drei historisch bedeutsame Kirchen und eine Kapelle am Weg. An den Kirchen stehen zudem bemerkenswerte Kilometersteine und im Zentrum von Unna laden zwei Pilgerherbergen zur Einkehr ein. 

Pilgern auf dem Westfälischen Jakobsweg. Foto: Plamper

 

von Elisabeth Plamper

Am ersten Septemberwochenende bot der Pastoralverbund Unna Pilgerbegeisterten und Interessierten an, den „Jakobsweg“ quer durch das Stadtgebiet zu erkunden und in den neuen Pilgerherbergen eine Rast einzulegen. Informationen und spirituelle Impulse in enger Verbindung zum Apostel Jakobus standen dabei im Mittelpunkt.

Los ging es am frühen Samstagmorgen an der Kirche St. Pe­ter und Paul in Hemmerde unter der Federführung des Seelsorgers im Lebenszentrum und Katharinen-Hospital, Edgar Terhorst, mit einem gemeinsamen Frühstück. Eine gute Gelegenheit für die rund 20 Teilnehmer sich kennenzulernen. Mit dabei auch eine Jugendgruppe der Jugendhilfe St. Elisabeth Dortmund.

Für den Tag gerüstet, machten sich die Pilger auf zum ersten Kilometerstein in Höhe des örtlichen St.-Josef-Kindergartens am Friedhofsweg. Der Impuls zur Berufung war ein Zitat von Johannes Paus II. „Gehen wir voll Hoffnung voran … Wir brauchen aufmerksame Augen um zu sehen …“ Der Weg führte weiter zur Lünerner St.-Antonius-Kapelle, mal schweigend, mal leise im Gespräch vertieft, wanderten die Pilger durch Wald und Flur, vorbei an – in der Ferne liegenden – Bauernhöfen. Sie hielten wieder inne an einem Wegekreuz und trugen sich in das dort ausliegende Pilgerbuch ein.

Den ganzen Text und weitere Fotos von finden Sie im Dom Nr. 45.

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