Ein Familienwald entsteht

Die jungen Familien der Kolpingsfamilie Mastholte pflanzten mehr als 700 Setzlinge

Ein Wäldchen, das Sturm und Trockenheit vernichtet haben, wollen die jungen Familien der Kolpingsfamilie Mastholte wieder aufforsten. Dazu pflanzten sie im Februar mehr als 700 junge Bäume. Foto: Kolpingsfamilie

 

Rietberg-Mastholte. Ein Wäldchen haben die jungen Familien der Kolpingsfamilie Mastholte kürzlich aufgeforstet. Gemeinsam mit Freunden pflanzten sie im Februar junge Bäume an der Hofstelle von Stefan und Stefanie Krähenhorst an der Stukemeyerstraße in Mastholte. „Die Fläche wurde gerodet, da Sturm und Trockenheit große Schäden angerichtet hatten“, erklärt Gerd Gelhäut vom Leitungsteam der Kolpingsfamilie Mastholte.

Stefan Krähenhorst habe ihm in einem Gespräch mitgeteilt, dass die Fläche wieder aufgeforstet werden solle. Da kam Gelhäut spontan die Idee, daraus ein Projekt für die Gruppe „Junge Familie“ zu machen. Die Eheleute Krähenhorst waren von der Idee angetan, mit den jungen Familien gemeinsam das Wäldchen aufzuforsten. Schnell fanden sich mehr als 50 Eltern mit ihren Kindern für die Aktion.

Spontane Idee

Nach Rücksprache mit den Experten von „Forst und Wald“ besorgte Stefan Krähenhorst 230 Douglasien und 500 Stieleichen-Setzlinge. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Maßnahme ein voller Erfolg. Auf Anweisung des Besitzers pflanzten die Eltern mit den Heranwachsenden vom Kindergarten- bis zum Schulalter die jungen Bäume. Zur Freude der Kinder durfte jeder „seinen Baum“ mit einem Namensschild versehen.

„Das ist ein voller Erfolg für alle“, sagt Gerd Geläut. „Wir werden sicher jedes Jahr einmal das Wäldchen begutachten und pflegen.“ So sei ohne Politik und Diskussionen ein echter Familienwald entstanden.

Starke Gemeinschaft

Die Kolpingsfamilie Mastholte ist mit ihren 215 Mitgliedern Teil des Bezirksverbandes Wiedenbrück. Gemeinsame Veranstaltungen werden regelmäßig mit den Kolpingsfamilien Neuenkirchen, Rietberg und Westerwiehe durchgeführt. „So sind wir Rietberger Kolpingsfamilien eine starke Gemeinschaft, wobei jede Kolpingsfamilie vor Ort eigenständig bleiben wird“, erklärt Gelhäut.

 

 

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