4. Advent

Gedanken von Chefredakteur Matthias Nückel

Wenn die vierte Kerze am Adventskranz brennt, ist es bis Weihnachten nicht mehr weit. So singen es schon die Kinder. Der alljährliche Stress der vorweihnachtlichen Zeit neigt sich dem Ende zu, sodass Ruhe und – hoffentlich – Frieden in die Häuser einkehren kann.

Foto: Myriam Zilles / pixabay

 

Auch wenn immer mehr Menschen in Deutschland auf den Besuch eines Gottesdienstes sowie auf einen Weihnachtsbaum verzichten, so bleibt doch die innerliche Sehnsucht nach einer besseren Welt.

Der Rückblick auf das Jahr macht allerdings wenig Hoffnung. Die politische Lage weltweit ist unsicherer geworden. Die Supermächte rüsten wieder auf und drängen ihre Verbündeten, ihnen dabei zu folgen. Als wirklich schlechter Abschluss des Jahres ist gerade erst der Weltklimagipfel in Madrid kläglich gescheitert. So mancher Regierung scheint die Zukunft dieser Erde völlig egal zu sein.

Wirtschaftlich sieht es ebenfalls nicht rosig aus. Viele Arbeitnehmer deutschlandweit haben vor den Festtagen die Kündigung erhalten, große Unternehmen kündigten bereits den Abbau Tausender Arbeitsplätze an und Kurzarbeit gibt es schon seit Wochen in zahlreichen Firmen.Während der Weihnachtstage suchen deshalb viele Menschen Halt und Trost. Die einen finden dies im Weihnachtsgottesdienst, andere wiederum sind wegen der Skandale von der Kirche tief enttäuscht. Angesichts des Vertrauensverlustes in die irdische Institution bleibt aber immer noch die Zuversicht, dass Gott die Menschen nicht im Stich lässt.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das neue Jahr 2020! Bleiben Sie vor allem gesund.

Leben Sie wohl!Ihr

Matthias Nückel

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