„Feministisch.Glauben.Leben“ – Kirche aus weiblicher Sicht

Mit einer Reihe von Vorträgen unter der Überschrift „Feministisch.Glauben.Leben“ startet die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung an der Ruhr (kefb) am 20. August. Dann ist Sr. Philippa Rath zu Gast. Auch Rassismus und der Synodale Weg werden Themen sein.

Eine Frau hat den Katholikentagsschal um ihr Haar gebunden, beim Schlussgottesdienst, auf dem 102. Deutschen Katholikentag am 29. Mai 2022 in Stuttgart. (kna)
Eine Frau hat den Katholikentagsschal um ihr Haar gebunden, beim Schlussgottesdienst, auf dem 102. Deutschen Katholikentag am 29. Mai 2022 in Stuttgart. (kna)
veröffentlicht am 18.08.2022
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Mit einer Reihe von Vorträgen unter der Überschrift „Feministisch.Glauben.Leben“ startet die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung an der Ruhr (kefb) am 20. August. Dann ist Sr. Philippa Rath zu Gast. Auch Rassismus und der Synodale Weg werden Themen sein.

Dortmund (wma). Die Reihe „Feministisch.Glauben.Leben“ hat Stefanie Matulla auf den Weg gebracht. Seit April ist sie Bildungsreferentin im Bereich religiös-theologische Bildung. „Ich war vorher im Bistum Limburg Referentin für Mädchen- und Frauenarbeit und habe das Thema sozusagen mitgenommen“, erklärt Matulla. Zudem habe sie bereits Kontakte zu den Referentinnen gehabt.

Frauen in der Kirche seien ein präsentes Thema, Maria 2.0 in Dortmund stark vertreten, und auch die kefb an der Ruhr „möchte die Stimmung aufgreifen“. Deshalb beginnt die Reihe am 20. August mit dem Vortrag „Weil Gott es so will“ von Sr. Philippa Rath. Weitere Abende gestalten Lisa Quarch (17. November) und Lisa Kötter („Entmachtet diese Kirche und gebt sie den Menschen zurück“).

Rassismus ist das Thema von Sarah Vecera. Am 30. März fragt sie: „Wie ist Jesus weiß geworden?“ Christina Brudereck beendet dann die Reihe am 16. Mai und berichtet über „Trotzkraft“.

Der Synodale Weg und die Praxis

Zweiter Themenschwerpunkt in den kommenden Monaten sind der Synodale Weg und seine konkrete Bedeutung für die Praxis. Die Reihe beginnt am 5. September mit einer Einführung, die Marie Simone Scholz und Pfarrer Ludger Hojenski geben.

Bis Mitte Februar stehen dann Aspekte wie „Macht, Gewaltenteilung, Partizipation“, „Segensfeiern und Neubewertung von Sexualität“ oder „Priesterliche Existenz heute“ auf dem Programm.

„way2you“ bietet Orientierungszeit

Viel unterwegs sind dann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „way2you“. Die Reihe richtet sich an Menschen, die „an einer Weggabelung stehen und denen es nicht reicht, einfach nur so weiterzumachen“, wie es in der Einladung heißt.

Die Gruppe reist an unterschiedliche Orte wie Venlo, Frankfurt am Main oder in die Ammergauer Alpen. Dabei geht es um Orientierungshilfen und den Zusammenhalt in einer Gruppe. Einen digitalen Infotag dazu gibt es am 3. Dezember.

Info

Die Veranstaltungen der Reihe „Feministisch.Glauben.Leben“ sind in Präsenz geplant, wenn es das Pandemiegeschehen zulässt. Sie finden an verschiedenen Orten statt. Alle Informationen dazu, zu weiteren Veranstaltungen sowie zu den Eintrittspreisen gibt es unter www.kefb.de. Dort sind auch Anmeldungen möglich, ebenso unter der Telefonnummer 02 31/1 84 81 32.

Weitere Berichte zur katholischen Kirche finden Sie in der aktuellen DOM-Ausgabe. Schauen Sie mal rein, es lohnt sich bestimmt.

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