Klimakundgebung – Einsatz für mehr Klimaschutz

Um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen, haben sich am vergangenen Freitag circa 80 Menschen zu einer Klimakundgebung auf dem Paderborner Domplatz versammelt.

Klimakundgebung – Etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bildeten auf dem Paderborner Domplatz eine „menschliche 1,5“, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu bekräftigen. (Foto: Patrick Kleibold)
Klimakundgebung – Etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bildeten auf dem Paderborner Domplatz eine „menschliche 1,5“, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu bekräftigen. (Foto: Patrick Kleibold)
veröffentlicht am 16.03.2022
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Die Folgen des Klimawandels sind bereits sichtbar. Er bedroht das Wohl der Menschheit und die Gesundheit des Planeten. Um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen, haben sich am vergangenen Freitag circa 80 Menschen zu einer Klimakundgebung auf dem Paderborner Domplatz versammelt.

Erzbistum (KLEI). Gemeinschaftlich bildeten etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine „menschliche 1,5“. Mit dieser Klimakundgebung unterstrichen sie ihren Einsatz für mehr Klima­gerechtigkeit und wiesen darauf hin, wie wichtig es sei, dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens erfüllt würden. Die internationale Staatengemeinschaft hatte sich darauf geeinigt, den menschengemachten globalen Temperaturanstieg auf unter zwei Grad, möglichst auf 1,5 Grad, zu begrenzen.

Bewahrung der Schöpfung

„Das Thema ‚Bewahrung der Schöpfung‘ ist für das Erzbistum ein Schlüsselthema. Gemeinsam möchten wir mit dieser Aktion ein Zeichen für die Schöpfungsbewahrung als genuin christliche Aufgabe setzen“, sagte der Klimaschutzmanager des Erzbischöflichen Generalvikariates Paderborn, Christian Machold. In der neu geschaffenen „Kompetenzeinheit Schöpfungsverantwortung“ ist es seine Aufgabe, die Themen Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung im ganzen Handeln des Erzbistums zu verankern. 

„Die ‚menschliche 1,5‘ ist für uns ein Signal. Gemeinsam mit dem katholischen Hilfswerk ­MISEREOR fordern wir von der Politik konkrete Ziele, Programme und Maßnahmen, mit denen in allen Wirtschaftssektoren konsequent und durchgängig das Nichtüberschreiten des 1,5-Grad-­Limits bei der Klima­erwärmung gesichert ist“, sagt Susanne Föller vom Fachbereich „Weltmission-Entwicklung-­Frieden“.

Klimakundgebung bei strahlendem Sonnenschein

Bei strahlendem Sonnenschein forderten die Klimaaktivisten mit selbst gestalteten Plakaten eine stärkere Beteiligung Deutschlands an der internationalen Unterstützung der Länder des Globalen Südens bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels und zur Bewältigung der Schäden und Verluste. Zudem forderten sie einen sozial-­gerechten Umbau der deutschen und europäischen Wirtschaft und der Energieversorgung, einen wirksamen CO2-­Preis, der sozial ausgeglichen wird, die Abschaffung aller klimaschädlichen Staatsausgaben und die Klima­gerechtigkeit als Leitlinie in allen Politikfeldern zu verankern.

Zur Teilnahme an der Klima­kundgebung hatte das Erzbistum gemeinsam mit katholischen Verbänden, dem Paderborner Diözesankomitee sowie­ „Christians for Future“ und „Churches for Future“ eingeladen. Die Menschenkette war ein Beitrag zur Aktion des Hilfswerkes ­MISEREOR in der Fastenzeit, die mit dem Titel „Es geht! ­Gerecht.“ globale Klima­gerechtigkeit fordert.

Etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bildeten auf dem Paderborner Domplatz eine „menschliche 1,5“, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu bekräftigen. (Foto: Patrick Kleibold)
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