Kolpingwerk Paderborn hat neuen Vorsitzenden – Henke löst Stickeler ab

Das Kolpingwerk Paderborn hat einen neuen Vorsitzenden. Winfried Henke wurde zum Nachfolger von Stephan Stickeler gewählt.

Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Vorsitzenden Winfried Henke (2.v.r.): Die Auszeichnung als Fairer Verband nahm er gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Stephan Stickeler (3.v.r.) entgegen. (Foto: Kolpingwerk)
Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Vorsitzenden Winfried Henke (2.v.r.): Die Auszeichnung als Fairer Verband nahm er gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Stephan Stickeler (3.v.r.) entgegen. (Foto: Kolpingwerk)
veröffentlicht am 19.11.2021
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Das Kolpingwerk Paderborn hat einen neuen Vorsitzenden. Winfried Henke ist von der Diözesanversammlung in Soest zum Nachfolger von Stephan Stickeler gewählt worden. Der 59-Jährige war bisher stellvertretender Vorsitzender. Weitere Mitglieder des Vorstandes nahmen ebenfalls ihren Abschied, sodass der Tagesordnungspunkt Wahlen diesmal umfangreich ausfiel.

Um Stickelers Nachfolge bewarben sich der bisherige stellvertretende Vorsitzende Winfried Henke und der Vorsitzende des Bezirkes Wiedenbrück, Christian Schlingschröder. Nach der Vorstellung der Kandidaten und anschließender Personaldebatte entschied Winfried Henke die Wahl in der Soester Stadthalle mit 85 zu 44Stimmen bei 8 Enthaltungen für sich. Der neue Vorsitzende betonte, wie wichtig Teamarbeit im Vorstand und bei Kolping ist. „Zusammen leben, nicht allein – so wie es die Zeile aus dem Kolping-Lied sagt, leben und arbeiten wir zusammen. Wir brauchen jede und jeden mit ihren und seinen Talenten und Fähigkeiten.“ Er werde den Dialog suchen und sich für eine zukunftsfähige Entwicklung des Verbandes einsetzen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des demografischen Wandels auf das Ehrenamt werden zentrale Themen sein. 

Kolpingwerk soll jünger und weiblicher werden

Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Christian Nagel. Konrad Bröckling, bislang zusammen mit Winfried Henke stellvertretender Vorsitzender, stellte sich nicht zur Wiederwahl. „Jünger und weiblicher“ sei der Vorstand geworden, stellte Winfried Henke fest. Auch Markus Brügger, Michael Göbel, Heike Grosser und Hildegard Kräling standen nicht mehr zur Wahl. Dafür rückten mit Victoria Valentin und Annabell Schmidt zwei junge Frauen nach, während Meike Kemper, Klaus Reising und Till Oster wiedergewählt wurden.

Neu ist das Amt der ehrenamtlichen geistlichen Leitung. Brigitte Viermann aus Minden wird zusammen mit Diözesanpräses Sebastian Schulz das geistliche Leben des Kolpingwerkes gestalten. Sie übernimmt auch den Vorsitz des Diözesan-Fachausschusses Glaube und Kirche, den bislang Michael Göbel innehatte. Als Vorsitzende der weiteren Fachausschüsse wurden Werner Hellwig (Arbeit und Soziales) gewählt sowie Heinrich Meier (Weltgesellschaft) und Carsten Viermann (Generationen) bestätigt. Die Amtszeit des Vorstandes ist vier Jahre.

Als Fairer Verband ausgezeichnet

Für sein Engagement zum Thema Nachhaltigkeit wurde das Kolpingwerk als Fairer Verband ausgezeichnet. Maximilian Schultes und Jan Hilkenbach nahmen die Auszeichnung vor. Vom über 25 Jahre andauernden Einsatz für Fairen Handel mit dem TATICO-Kaffee über Bildungsangebote zum Thema Nachhaltigkeit bis zur Aktion Kolping-Radeln im Sommer, bei dem mehr als 105000 Kilometer zusammenkamen, reiche die Palette.

„Im Sommer hatte ich den Eindruck, die Hälfte meiner Facebook-Timeline bestand aus Radtouren“, sagte Jan Hilkenbach mit einem Augenzwinkern mit Blick auf die Aktion, die viel Resonanz auch in den sozialen Medien fand. Als Folge wird das Kolpingwerk nun auf einer Fläche bei Bad Driburg mehr als 2.100 Bäume pflanzen. Im Januar hatte der Diözesanvorstand beschlossen, sich um das Siegel Fairer Verband zu bewerben– und damit der Kolpingjugend zu folgen.

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