Sternsinger sammeln 38,2 Millionen Euro

Die Sternsinger haben trotz Corona-Pandemie und Lockdown bundesweit ein herausragendes Sammelergebnis erzielt.

"C+M+B - Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus" - ob als Aufkleber oder mit Kreide geschrieben, Hauptsache das Haus ist für das kommende Jahr von den Sternsingern gesegnet worden. (Martin Steffen / Kindermissionswerk)
"C+M+B - Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus" - ob als Aufkleber oder mit Kreide geschrieben, Hauptsache das Haus ist für das kommende Jahr von den Sternsingern gesegnet worden. (Martin Steffen / Kindermissionswerk)
veröffentlicht am 08.10.2021
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Ganz exakt kamen 38.215.497,73 Euro zusammen, davon entfielen auf die Sternsinger im Erzbistum Paderborn 2.033.567,38 Euro. Das teilten das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Katholischen Deutschen Jugend (BDKJ) als Träger der Aktion mit. Insgesamt sind das 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (49,3 Millionen Euro). Seit dem Start der Aktion 1959 wurden insgesamt rund 1,23 Milliarden Euro gesammelt. Mehr als 76.500 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa konnten damit unterstützt werden.

Sternsinger weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder

Die Träger nutzten die Präsentation des Ergebnisses, um allen Sternsingern und Begleitenden für das überragende Engagement unter schwierigen Bedingungen zu danken. „Die Sternsingeraktion 2021 war bislang sicher die herausforderndste Aktion seit dem Start im Jahr 1959″, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerkes. „Die Sternsingerinnen und Sternsinger sowie die Verantwortlichen in den Gemeinden haben sich dadurch jedoch nicht entmutigen lassen. Die vielen engagierten Kinder konnten zwar nicht von Haus zu Haus gehen, aber dennoch hat der Segen die Menschen auf unterschiedlichen Wegen erreicht. Dafür gilt ihnen unser herzlicher Dank“, sagte Bingener. 

Domvikar Dr.Stefan Ottersbach, BDKJ-Bundespräses, lobte ebenfalls den überragenden Einsatz der Kinder und Jugendlichen. „Mit Segensbriefen, virtuellen Besuchen oder dem Segen to go und vielen weiteren kreativen Lösungen haben die Sternsingerinnen und Sternsinger den schwierigen Bedingungen getrotzt und in diesen unsicheren Pandemie-Zeiten mit ihrem Engagement zu einem fantastischen Spendenergebnis beigetragen.“

8.000 Pfarrgemeinden besucht

„Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ lautete das Motto der vergangenen Aktion. Die Sternsinger konnten rund 8.000 Pfarrgemeinden besuchen. Sie machten auf das Schicksal von Kindern aufmerksam, die mit nur einem Elternteil, bei Großeltern oder in Pflegefamilien aufwachsen. Erstmals wurde die Sternsingeraktion in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie verlängert. So konnten die Königinnen und Könige den Segen bis zum 2. Februar 2021 zu den Menschen bringen. Der Leitgedanke der engagierten Mädchen und Jungen: „Heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft!“

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