Sehnsucht nach Gott – Neues Debattenbuch erschienen

Der Publizist Wolfram Weimer prognostiziert in seinem neuen Buch „Sehnsucht nach Gott“, dass das 21.Jahrhundert ein Zeitalter der Religion werde.

Der Publizist Wolfram Weimer prognostiziert in seinem neuen Buch "Sehnsucht nach Gott", dass das 21.Jahrhundert ein Zeitalter der Religion werde.
Der Publizist Wolfram Weimer prognostiziert in seinem neuen Buch "Sehnsucht nach Gott", dass das 21.Jahrhundert ein Zeitalter der Religion werde.
veröffentlicht am 30.09.2021
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Die Frage nach der Religion bleibt auch in westlichen Gesellschaften virulent. Wie viel Gott brauchen wir – und brauchen wir ihn überhaupt? Der Publizist Wolfram Weimer prognostiziert in seinem neuen Buch „Sehnsucht nach Gott“, dass das 21.Jahrhundert ein Zeitalter der Religion werde.

Debattenbuch im Bonifatius-Verlag erschienen

Gott kehrt zurück. Nicht nur als philosophische Kategorie, wiederbelebte Tradition, theologische Überzeugung oder spirituelle Kraft. Er kommt mitten hinein in unser Leben. Das 20.Jahrhundert war – religiös betrachtet – eines der gottlosesten der Menschheitsgeschichte. Politisch gesehen wurde es auch deswegen zur humanitären Katastrophe. Doch die Zeiten ändern sich und Gott kehrt zurück. Mit seinem Debattenbuch „Sehnsucht nach Gott“ analysiert der Publizist Wolfram Weimer, weshalb wir Zeugen einer Renaissance der Religion werden. Erschienen ist das Buch im Bonifatius-Verlag.

Der neu auflebende Glaube erwachse u.a. aus einer „ethischen Dürftigkeit der materialistischen Wohlstandsgesellschaft“ und aus dem „Selbstzweifel der modernen Naturwissenschaft“ – die säkulare Welt entdecke ihre Nacktheit. Weimer diagnostiziert eine „geopolitische Aggression des modernen Islamismus“. Für ihn ist die Antwort auf die Leerstelle im Westen eine einfache: die Rückkehr der Religion.

Die Sehnsucht nach Gott wird größer

Je weiter man sich persönlich oder als Gesellschaft von Gott entferne, desto größer werde die Sehnsucht. Die Ereignisse der letzten Jahre hätten diesen Prozess verstärkt. „So, wie das Erdbeben von Lissabon 1755 den Gottesglauben erschütterte, so erschüttern Pandemie und Klimawandel Überzeugungen von Machbarkeit, Globalisierung und Autonomie.“ Plötzlich werde der Blick frei für die Realität einer anderen Welt, für den Tod und die Endlichkeit, für Schicksal und Glaube und für Werte, die unseren Kulturkreis prägen.

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