Denkmal des Monats: Brünnenkapelle ausgezeichnet

Die 1851 in Salzkotten-Verne errichtete Brünnekenkapelle ist ein Symbol für die Geschichte der Marienwallfahrt in Westfalen-Lippe

Die 1851 in Salzkotten-Verne errichtete Brünnekenkapelle ist ein Symbol für die Geschichte der Marienwallfahrt in Westfalen-Lippe.
Die 1851 in Salzkotten-Verne errichtete Brünnekenkapelle ist ein Symbol für die Geschichte der Marienwallfahrt in Westfalen-Lippe.
veröffentlicht am 17.08.2021
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Die 1851 in Salzkotten-Verne errichtete Brünnekenkapelle ist ein Symbol für die Geschichte der Marienwallfahrt in Westfalen-Lippe. Im vergangenen Jahr wurde die kleine Wallfahrtskapelle im Inneren restauriert und teilweise instand gesetzt. Anlass genug für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Kapelle als Denkmal des Monats August auszuzeichnen.

Wertvolle Erkenntnisse über die Geschichte

2017 machten Risse im Putz der Brünnekenkapelle eine flächendeckende Erneuerung notwendig. Dass die Restaurateure bei den Arbeiten einige überraschende Entdeckungen gemacht haben, war eher ein Nebeneffekt. Dennoch lieferten die Funde wertvolle Erkenntnisse über die Geschichte der Kapelle.

Die Restauratoren fanden Putze aus der Bauzeit und Spuren mehrerer Farbfassungen. Beim Entfernen der neueren Anstriche, traten figürliche, jedoch zeitlich nicht bestimmbare Malereien und ein mehrfach überarbeitetes Strahlenkranzmotiv an der Decke zutage. Die Malereien geben einen Einblick in die frühere Gestaltung der Kapelle. Sie veranschaulichen die Bedeutung des Denkmals als Wallfahrtsort für Dorf und Region.

Die Restauratoren fanden Putze aus der Bauzeit und Spuren mehrerer Farbfassungen. Beim Entfernen der neueren Anstriche, traten figürliche, jedoch zeitlich nicht bestimmbare Malereien und ein mehrfach überarbeitetes Strahlenkranzmotiv an der Decke zutage. Die Malereien geben einen Einblick in die frühere Gestaltung der Kapelle. Sie veranschaulichen die Bedeutung des Denkmals als Wallfahrtsort für Dorf und Region.

Denkmal ist Zeugnis der Volksfrömmigkeit

Gemeinde, Architekt, Denkmalpflege und Restauratoren entwickelten einen Maßnahmenplan, um das Baudenkmal in seiner Bedeutung herauszustellen und nachhaltig zu schützen. Dazu gehörte eine Putzreparatur, die farbliche Neufassung der Wand- und Deckenflächen und die Einbindung der malerischen Elemente an Wand und Decke. Die filigranen Eisenfenster und die zweiflügelige hölzerne Eingangstür aus der Erbauungszeit erhielten ihre Ölanstriche zurück.

Ein “voller Erfolg” sei die Erneuerung der Wallfahrtskapelle, findet Marcus Brokmann, im Landschaftsverband Westfalen-Lippe zuständig für die praktische Denkmalpflege im Kreis Paderborn. Die Brünnekenkapelle sei ein Zeugnis der Ortsgeschichte und der Volksfrömmigkeit, das Reisende nicht versäumen sollten, unterstrichen wird dies durch die Auszeichnung Denkmal des Monats.

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