Neues geistliches Zentrum

Vor dem Gottesdienst auf dem Pilgerplatz hielt der Erzbischof eine Station am Gnadenbild in der Wallfahrtskirche. Fotos: Lüttecke/pdp
veröffentlicht am 07.07.2021
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Kohlhagen. Ein neues Geistliches Zentrum hat Erzbischof Hans-Josef Becker am vergangenen Sonntag auf dem Kohlhagen gesegnet. Der Kohlhagen bei Kirchhundem ist eine traditionsreiche Wallfahrtsstätte. Seit mehr als 500 Jahren wird dort ein kleines Gnadenbild, eine Pieta, verehrt. Im Hochaltar der Kirche ist ein Gemälde zu sehen, das den Besuch Marias bei Elisabeth zeigt. Im Sinne dieser Begegnung will das Erzbistum den Ort stärken. Vier Millionen Euro wurden investiert und das ehemalige Küsterhaus ausgebaut. Es beherbergt nun drei Seminarräume, einen Meditationsraum, eine Küche und einen Gesprächsraum.

Sehnsucht nach Begegnung

Erzbischof Becker sagte, für ihn sei es ein Erlebnis, „nach eineinhalb Jahren so ein Fest des Glaubens feiern zu können“. Gerade in der Corona-Zeit sehnten sich heute viele nach wirklicher und tiefer Begegnung. „Und das ist die Verheißung dieses Ortes auf dem Kohlhagen.“ Becker verwies darauf, dass dies sowohl für das alte Gnadenbild in der Kirche, aber auch für das neue Geistliche Zentrum gelte. „Wer Maria begegnet, der begegnet der großen Trösterin, der nichts Menschliches fremd bleibt.“

Geleitet wird die Einrichtung von den beiden Pallottinerpatres Siegfried Modenbach und Jürgen Heite, die auch im Haus wohnen. Beide hatten zuletzt das katholische Forum in Dortmund geleitet.

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