Die Hilfe für Rumänien kommt an

Ein Dankesbrief aus der rumänischen Kommunität erreicht das Mutterhaus der Franziskanerinnen

Vor allem Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien in Rumänien freuten sich über Weihnachtsgeschenke aus Deutschland. Foto: Franziskanerinnen FCJM
veröffentlicht am 18.02.2021
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Salzkotten. Viele Kinder aus Salzkotten und Umgebung haben in der Weihnachtszeit Päckchen für bedürftige Familien in Rumänien gepackt. Aus Caransebes¸, wo sich das Kloster der rumänischen Kommunität der Franziskanerinnen Salzkotten befindet, erreichte jetzt ein langer Dankesbrief die Ordensschwestern im Mutterhaus.

„Mehr als 600 Weihnachtspäckchen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurden verteilt, welch eine Freude“, schreibt Schwester Mariana Mutiu aus Caransebes¸. 

Große Armut in einigen  Regionen Rumäniens

Da auch in Rumänien Schulen und Kindergärten aufgrund der Corona- Pandemie geschlossen sind und Kontaktbeschränkungen gelten, brachten die Schwestern die Päckchen nicht alle selbst zu den Empfängern. Priester der katholischen und orthodoxen Gemeinden, Freunde und Mitarbeiter halfen dabei. Weihnachtspäckchen und Lebensmittelspenden wurden an Kinder und Jugendliche, aber auch an alte und kranke Menschen verteilt sowie an Wohnungslose.

Teilweise wurden die Geschenke durch Fenster gereicht oder draußen mit Abstand übergeben. Eine Religionslehrerin aus dem Ort Res¸it¸a beispielsweise verteilte die Geschenke an Familien ihrer Schülerinnen und Schüler. Auf den Bildern aus diesem Ort ist deutlich die nach wie vor große Armut in einigen Gegenden Rumäniens zu erkennen.

Einen großen Dank richtet Schwester Mariana an alle Spenderinnen und Spender in Deutschland. An der Aktion der Weihnachtspäckchen hatten sich diesmal beteiligt: die Kindergärten St. Marien Salzkotten, St. Petrus Upsprunge, St. Kaspar Bad Driburg und der Nixdorf- Kindergarten Paderborn. Mit dabei waren auch die Grundschule St. Walburga Neuenheerse sowie die Kindergärten und Grundschulen Sudhagen und Westenholz und der Verein „Frieden und Gutes für Caransebes¸“ aus Michelstadt im Odenwald.

Wichtig: Spenden für  digitale Hilfsmittel

Gehör fand außerdem ein Aufruf, Kinder aus bedürftigen Familien beim digitalen Unterricht zu unterstützen. „Das ist natürlich bei unseren Familien eine große Herausforderung, da das ‚Handy von Mama‘ nicht immer zur Verfügung steht“, schreibt Schwester Mariana. Sie dankt daher besonders den Spenderinnen und Spendern, die Geld für digitale Hilfsmittel überwiesen haben.

Die Aktion der Weihnachtspäckchen soll es in diesem Jahr wieder geben, kündigen die Franziskanerinnen an. Auch wenn künftig keine großen Lkw- Hilfstransporte mehr geplant seien, werde die Weihnachtsaktion fortgesetzt.

Info

Der vollständige Brief, in dem Schwester Mariana Mutiu über die aktuelle Lage in Caransebes¸ berichtet, steht auf der Homepage der Franziskanerinnen Salzkotten: www.franziskanerinnen-salzkotten.de

Weitere interessante Artikel auf DerDom.de
03.02.2023

 

 

 

 

Viele sind das Gesicht der Kirche – Interview mit Michaela Labudda

Wenn im März die letzte Vollversammlung des Synodalen Weges stattgefunden hat, soll es mit einem „Synodalen Ausschuss“ weitergehen. Aus dem Erzbistum Paderborn wird neben den ­Bischöfen Michaela Labudda dort mitarbeiten. Doch wie geht es nach dem Brief aus Rom jetzt weiter?

weiterlesen
02.02.2023

 

 

 

 

Friedliche Verbundenheit – Juliansfest in Le Mans

Traditionell, aber ohne Bischof reiste in diesem Jahr eine Paderborner Delegation zum Juliansfest nach Le Mans. Auch dort gibt es derzeit keinen Bischof.

weiterlesen
01.02.2023

 

 

 

 

Erinnerung wachhalten – Jüdischer Friedhof in Willebadessen

Friedensorte sind Leuchttürme für das friedensstiftende Engagement ­unserer Gesellschaft. Ein solcher Ort, der die Erinnerung an die Verfolgung der Juden in der Nazizeit wachhält, ist der jüdische Friedhof in Willebadessen.

weiterlesen