Das Wahljahr 2021 im Blick

KjG Paderborn setzt sich verstärkt für politische Bildung junger Menschen ein

David Jetter, Franziska Ceglarski, Svenja Comino, Johanna Rüffin, und Niklas Zimmer leiten die KjG Paderborn. (von links) Foto: KjG Paderborn
veröffentlicht am 22.01.2021
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Paderborn. Durch eigene Bildungsarbeit will die Diöze sanleitung die eigenständige politische Willensbildung von Kindern und Jugendlichen unterstützen, so der Verband in einer Mitteilung vergangene Woche. Eine seit September bestehende AG- Bundestagswahl will politische Themen kind- und jugendgerecht aufarbeiten, außerdem koordiniert sie die sogenannte U18- Bundestagswahl im Erzbistum Paderborn, die neun Tage vor der eigentlichen Bundestagswahl stattfinden wird.

Versprechen nicht gehalten

Konkret fordert die KjG-Diözesanleitung in ihrem Statement eine bessere digitale Ausstattung von Schulen. Außerdem plädiert sie für eine rasche, unbürokratische Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland, insbesondere von Kindern und Jugendlichen. 

Viele Politikerinnen und Politiker hätten 2020 zwar Forderungen gestellt und Versprechen gemacht, diese seien aber kaum umgesetzt worden, so heißt es. Aus Sicht des Verbandes besonders relevante Themen wie soziale Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche hätten kaum Beachtung gefunden. „Ausschlaggebend für die Gründung der AG- Bundestagswahl war die Situation, dass Kinder und Jugendliche in der Diskussion um Corona- Maßnahmen wenn überhaupt nur als Schülerinnen und Schüler vorkommen, aber nicht als Menschen, die auch andere Dinge tun, als zur Schule zu gehen“, sagt Diözesanreferent Stefan Beckmann.

Enttäuscht von Armin Laschet 

Enttäuscht zeigt sich der Diözesanverband über die Antwort von Armin Laschet auf einen offenen Brief der KjG Paderborn an ihn. Sie sei alles andere als zufriedenstellend, so Svenja Comino (kleines Foto), Diözesanleiterin des KjG- Diözesanverbandes Paderborn. Zusammen mit dem Hamburger Verein civilfleet- support e. V. hatte die KjG Paderborn einen Aufruf formuliert und über Instagram an Armin Laschet verschickt. Darin fordern die Verfasser den Ministerpräsidenten unter anderem auf, eine Landesaufnahmeordnung für NRW zu erlassen, die die Aufnahmebereitschaft von Flüchtlingen in NRW offiziell festschreibt. 

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