Wie aus der Schwerter Kirche ein Filmstudio wird

„Bibilla“ erzählt Geschichten aus dem Bibelkoffer

Die FamilienKirche Schwerte verwandelte sich in ein Filmstudio. Foto: privat
veröffentlicht am 15.01.2021
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Schwerte. Kirche oder Filmstudio? Wenn es um die Verfilmung von biblischen Geschichten geht, kann doch niemand etwas dagegen haben, wenn wegen der guten Beleuchtung und der Geräumigkeit in einer Kirche gefilmt wird. In der FamilienKirche St. Thomas Morus in Schwerte entstehen gerade Videos für Kleine und Große.

digitales Bibel- Erzählprojekt

Die Kommunionvorbereitung fiel komplett aus, Kinder- Wortgottesdienste waren gestrichen, das ganze Programm der Schwerter FamilienKirche im Ortsteil Villigst konnte pandemiebedingt nicht stattfinden. Da machte sich ein kleines Team aus Katecheten aus der Pfarrgemeinde St. Marien an ein digitales Bibel- Erzählprojekt für Kinder.

Geschichten aus dem Bibel- Koffer wurden in der Familien Kirche längst schon bildlich mit kleinen Puppen und allerlei Utensilien erzählt. Bisher waren dies aber Standbilder zu verschiedenen Anlässen, die die Kinder in der Kirche betrachten konnten. Eine Art Ganz-Jahres- Krippe. Diese Standbilder sollten nun verfilmt werden, weil die Kinder nicht mehr in die Kirche zum Bibel- Koffer kommen können. Gemeindereferentin Elsbeth Bihler und der pensionierte Schulleiter Ulrich Althaus konzipierten eine digitale Erzähl- Serie, in der die Zeichentrick- Figur der „Bibilla“ die Kinder mitnimmt.

biblischer Bücherwurm

„Bibilla“ ist eine Erfindung, die Elsbeth Bihler schon in den Neunzigerjahren für eine Zeitschrift der Salvatorianer in der Schweiz erfunden hat. Ein biblischer Bücherwurm sozusagen. Gezeichnet hat ihn damals die Aachener Künstlerin Juliana Heidenreich. „Bibilla“ wurde nach Jahrzehnten wieder aufgeweckt und erzählt nun wieder kindgerecht Geschichten aus der Bibel, passend zum kirchlichen Jahreskreis.

Ein Team aus fünf bis sechs Helfern und Helferinnen, hauptsächlich aus dem Kreis der Erstkommunion- Katecheten und der FamilienKirche, baut immer neue Szenerien für die kleinen Puppen auf dem Kirchenfußboden. Landschaften, Ortsbilder, Nachthimmel, Sonnenauf- und – untergänge, alles wird selbst gemalt.  Puppenstubenmobiliar wird verwendet, Brote oder Fische wurden aus Salzteig gebacken. In den Fischernetzen wurden mal Orangen verkauft, alles Mögliche wird zweckentfremdet und als Miniatur- Utensil verwendet.

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