„Selig, die Frieden stiften“

Internationales katholisches Missionswerk missio bot verschiedene Aktionen anlässlich des diesjährigen Monats der Weltmission im Dekanat Unna an

Streetart-Künstler Mika Springwald gestaltete ein Kunstwerk. Foto: Annabell Jatzke
veröffentlicht am 23.10.2020
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Bergkamen/Unna. „Selig, die Frieden stiften“: Unter diesem Vers aus dem Matthäusevangelium steht der diesjährige Weltmissionssonntag. Im Dekanat Unna fand im Vorfeld die diözesane Eröffnung mit verschiedenen Aktionen statt. Dabei drehte sich alles um Solidarität, Frieden und Zusammenhalt. 

Solidarisch sein 

Aufgrund der gewaltigen Herausforderungen für die Projektpartner legte missio das Augenmerk bei der diesjährigen Aktion zum Weltmissionssonntag auf umfassenden pastoralen Einsatz für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben in Westafrika. So folgte man damit dem Aufruf von Papst Franziskus, in Zeiten der Corona- Pandemie solidarisch zu sein und sich gemeinsam den Herausforderungen zu stellen. 

Künstlerisches Zeichen der Solidarität

Bereits Anfang Oktober gab es in Kooperation mit pax christi und KEFB Paderborn ein Online- Seminar mit Peter Steudtner und Mika Springwald zum Thema „Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“. Ein Höhepunkt war gewiss das Streetart- Projekt zum Thema Solidarität auf dem Marktplatz in Berg kamen. Mit dieser Aktion des internationalen katholischen Missionswerkes missio wurde zusammen mit dem Graffiti- Künstler Mika Springwald aus Bramsche und dem Berliner Menschenrechtler Peter Steudtner ein künstlerisches Zeichen der Solidarität gesetzt.

Bunte Kraniche und Friedensbotschaften

Auf dem Wochenmarkt in Berg kamen wurden gemeinsam Kraniche als Symbol des Friedens und der Freiheit gestaltet. Mit Menschenrechtstrainer Peter Steudtner, den sein Engagement für die Menschenrechte in der Türkei vor drei Jahren ins Gefängnis brachte, und dem Streetart- Künstler Mika Springwald, mit dem er seit zwei Jahren öffentlichkeitswirksame Aktionen durchführt, waren zwei interessante Gesprächspartner zum Thema des diesjährigen Monats der Weltmission zugegen. Schnell kamen die Marktbesucher ins Gespräch und verinnerlichten die Botschaft, selbst als kreative Friedensstifter öffentliche Räume zu gestalten. Mit einem großen vierteiligen Kunstwerk wurde ein Zeichen für den Frieden und den Zusammenhalt gesetzt. Bunte Kraniche und Friedensbotschaften zieren das Kunstwerk, das Mika Springwald zusammen mit den Marktbesuchern gestaltete. 

Gebetsketten unter dem Motto „Friede sei mit Dir!“

Weitere Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Weltmissionssonntag waren Gebetsketten unter dem Motto „Friede sei mit Dir!“, die in Bönen auf dem Weltjugendtagsplatz, in Kamen in Form eines Zeltgebetes in der Kirche Hl. Familie und in Opherdicke in Form eines Taizé- Gebetes in St. Stephanus stattfanden. Der zentrale Gottesdienst zur diözesanen Eröffnung mit Präsentation der Installation wurde mit Weihbischof Matthias König in St. Martin in Unna gefeiert. 

Begleitende Ausstellungen 

Auch Ausstellungen begleiteten den Weltmissionssonntag. Einerseits wurde in St. Katharina in Unna die Ausstellung „Du bist Mission – Mission ist nicht nur für Profis“ und andererseits in der Katholischen Akademie in Schwerte die Ausstellung „Mission Respekt – Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt“ gezeigt. 

Kunstwerk wird aufgeteilt

Der diesjährige Weltmissionssonntag wird einen bleibenden Eindruck im Dekanat Unna hinterlassen. Denn das vierteilige Kunstwerk wird aufgeteilt, sodass ein Teil in Berg kamen verbleibt, ein Teil nach Unna geht und ein Teil dem Dekanat zugutekommt. In Paderborn wird der vierte Teil im missio- Büro zu sehen sein.

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