Wird das Kind zum Produkt?

Informationstag von Liborianum und Caritasverband zur diesjährigen Woche für das Leben

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veröffentlicht am 06.01.2017
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Paderborn. „Kinderwunsch – Wunschkind – Designerbaby“ ist die diesjährige „Woche für das Leben“ vom 29. April bis 6. Mai überschrieben. Im Mittelpunkt stehen die Einflussmöglichkeiten der modernen Medizin auf Zeugung und Geburt des Menschen und die damit zusammenhängenden ethischen Fragen. Zur Vorbereitung auf die bundesweite Aktionswoche bietet die Paderborner Bildungsstätte Liborianum einen Informationstag für alle Interessierten am Samstag, 11. Februar, an.

In der Einladung zur Veranstaltung heißt es: „Nicht wenige der reproduktiven Möglichkeiten, die die individuelle Hoffnung auf ein eigenes Kind beflügeln, gehen mit größten ethischen Bedenken einher. Auswahl und Aussortierung gezeugter Embryonen, ihre Verfügbarkeit für Forschungszwecke und genetische Manipulationen stellen den Selbstwert des menschlichen Lebens grundsätzlich infrage. Wird das Leben als Geschenk zu einem Leben als Produkt?“

Referenten des Tages sind Prof. Dr. Axel W. Bauer und Anne Meier-Credner. Bauer leitet das Fachgebiet Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Bioethik und Recht in der Medizin. Er hält unter anderem einen Vortrag mit dem Titel „Geschöpf oder Produkt? Der Mensch am Lebensanfang“. Anne Meier-Credner ist Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin in Göttingen. Sie ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins „Spenderkinder“, der sich für den Anspruch der Kinder auf Kenntnis ihrer Abstammung einsetzt. Sie spricht über Spenderkinder und ihr Recht auf Identität?

Abgerundet wird die Tagung durch weitere Informationen sowie die Möglichkeit zum Austausch. Die Leitung liegt in den Händen von Dr. Werner Sosna vom Liborianum und Anke Baule vom Caritasverband für das Erzbistum Paderborn. Der Informationstag beginnt um 9.30 Uhr und endet gegen 15.30 Uhr. Um Anmeldung bis zum 3. Februar wird gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

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