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Caritasverband Hagen sucht Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung

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Die Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes (v. l.): Antje Sendzik, Ulrike Söth und Barbara Drepper. Foto: privat
veröffentlicht am 12.08.2016
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Hagen. Der Caritasverband Hagen bietet mit dem Ambulanten Hospizdienst und mit dem ambulanten Kinderhospizdienst „Sternentreppe“ ein umfassendes Angebot für lebensverkürzt erkrankte Menschen und deren Familien.

„Die besondere Stärke unserer Dienste liegt darin, dass – auf Wunsch – das gesamte Familiensystem unterstützt werden kann – erkrankte Menschen sowie deren Angehörige, insbesondere auch Kinder und Jugendliche“, so der Ambulante Hospizdienst. Koordiniert von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen gehen Ehrenamtliche zu den Betroffenen in ihre eigene Häuslichkeit oder in eine Wohneinrichtung. Zusätzlich gibt es das Angebot einer Reittherapie für Kinder, bei denen ein Elternteil lebensverkürzt erkrankt ist. Auch bietet der Caritasverband eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche an.

Durch den Kinderhospizdienst „Sternentreppe“ werden Familien mit einem lebensverkürzt erkrankten Kind begleitet. Die Ehrenamtlichen verschaffen den Eltern Freiräume, damit diese Zeit für sich haben. Sie stehen als wichtige Gesprächspartner für die gesamte Familie zur Verfügung, betreuen das erkrankte Kind und unternehmen mit den Geschwisterkindern Ausflüge. Kinderhospizarbeit ist entgegen der gängigen Vorstellung keine primäre Sterbebegleitung, sondern vielmehr Lebensbegleitung!

Voraussetzung für ein Ehrenamt in einem der beiden Dienste ist die Teilnahme an einem Qualifizierungskurs. In diesem werden die zukünftigen Ehrenamtlichen intensiv auf ihre Einsätze vorbereitet. Inhalte sind Themen wie Krankheit, Tod, Trauer sowie Kommunikation und die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung.

Nach den Sommerferien fängt ein neuer Qualifizierungskurs an. In 110 Stunden werden die angehenden Ehrenamtlichen geschult. Eine Anmeldung und ein Erstgespräch sind Voraussetzungen für die Teilnahme.

Kontakt: Antje Sendzik, Ulrike Söth, Barbara Drepper; ­Telefon: 0 23 31/80 39 180

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