Gute Dinge für alle bezahlbar

Caritas richtet in Anröchte Sozialkaufhaus ein

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Drei Kaufhäuser unterhält die Caritas kreisweit: das CaKau (Caritas-Kaufhaus) in Werl, das KaDeWi (Kaufhaus der Wickeder) in Wickede – hier wurde auch das Bild gemacht – und Möbel & Mehr in Ense. Foto: Caritas
veröffentlicht am 15.07.2016
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Anröchte. Ein Sozialkaufhaus von dem alle profitieren: Neben guten Sachen für kleines Geld werden noch acht Stellen vom Jobcenter geschaffen und mit einem kleinen Bistro wird ein Ort der Begegnung eingerichtet. Das organisiert die Caritas. Jetzt wird noch ein Name gesucht – und alle können mitmachen.

von Peter Körtling

Noch im Juli wird der Caritasverband für den Kreis Soest in Anröchte, Hauptstraße 55, ein Caritas-Kaufhaus eröffnen. In der ehemaligen Filiale der Drogerie-Kette Schlecker sollen – so wie in Werl und Wickede – auf rund 300 Quadratmetern Haushaltswaren, Möbel, Bekleidung, Bücher, Trödel angeboten werden – kurz alles, was im Haushalt gebraucht wird.

Der besondere Akzent des Sozialkaufhauses liegt darin, dass gleich in drei Bereichen etwas für die Menschen getan wird: Die Produkte, die aus Spenden stammen, können nach der Eröffnung in dem Geschäft für kleines Geld erworben werden. Zusätzlich soll den Menschen ein Begegnungszentrum angeboten werden. Daher ist auch ein Bistro in Planung. Sozialraum, Büro und Sanitärräume komplettieren das Programm. Acht Personen, die zuvor lange keine Aufgabe hatten, werden dort zukünftig einer geregelten Arbeit nachgehen. Dazu wurden Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung durch das Jobcenter Soest ermöglicht.

Im Moment laufen noch alle Fäden bei Burgis Korte (Fachbereichsleitung Soziale Dienste) zusammen. Sie ist zuständig für Planungen, Bauantrag und Renovierungen. Darüber hinaus ist die Namensgebung ihre Aufgabe. Da möchte sie gern auf die Kreativität und Fantasie der Anröchter zurückgreifen: „Wir haben schon viele schöne Ideen gesammelt, möchten aber auch alle Bürgerinnen und Bürger in die Namensfindung einbinden.“ Die Fachbereichsleiterin weiter: „Sie sind hier daheim, Sie kennen sich aus. Vielleicht fällt Ihnen der beste aller Namen ein. Für kreative Vorschläge, die uns hoffentlich schnell erreichen, sind wir sehr dankbar.“

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