Das Zukunftsbild und ich?!

Haupt- und Ehrenamtliche berieten über Aufbrüche im Dekanat Unna

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Im Hintergrund waren im Wechsel die Aussagen zum Zukunftsbild auf den farblich passenden Kreuzen zu lesen. Foto: Plamper
veröffentlicht am 25.05.2016
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Unna. Das Zukunftsbild des Erzbistums Paderborn und seine zwölf zentralen Aussagen waren der rote Faden des Haupt- und Ehrenamtlichen-Treffens im Dekanat Unna, zu dem das Dekanatsteam einmal jährlich einlädt. Über 100 engagierte Gemeindemitglieder trafen sich in der Akademie Schwerte.

Gleich von Beginn an bestimmte eine lockere, angenehme Atmosphäre das Treffen. Bei Brot und Dips kamen die Teilnehmer im Foyer der Akademie ins Gespräch – eine gute Basis, um später „die zentralen Aussagen des Zukunftsbildes zu entdecken“ und „Aufbrüche einander mitzuteilen und uns zu stärken und stärken zu lassen“, wie Dechant Paul Mandelkow es formulierte. „Berufung, Aufbruch, Zukunft stehen als Leitbegriffe über dem Zukunftsbild unseres Erzbistums. Mit dem Verstand wollen wir uns das Zukunftsbild erschließen, mit dem Herzen wollen wir begreifen und mit Hand und Fuß die Umsetzung angehen.“

Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer nach der Begrüßung im Großen Saal die Video-Impressionen zur Inkraftsetzung des Zukunftsbildes am 25. Oktober 2014 in der PaderHalle. Die Filmsequenzen ließen Ausschnitte vom Festgottesdienst, Festakt, Interviews und Statements von Erzbischof Hans-­Josef Becker und einigen Teilnehmern aus verschiedenen Perspektiven noch einmal Revue passieren – eine gelungene Einstimmung, um sich im Anschluss über die zwölf zentralen Aussagen des Zukunftsbildes in Gruppen und zwei Gesprächsrunden auszutauschen. Der angeregte Diskurs erwies sich als abendfüllend.

„Wir wollen keine Ergebnisse erzielen“, betonte Dekanatsreferent Ludger Büngener, denn das Treffen sei vorrangig als Dankeschön für das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen gedacht. Im Mittelpunkt stünden die Begegnung und das Gespräch. Musikalisch begleiteten Dekanatskirchenmusiker Michael Störmer am Piano und Michael Blaschke am Schlagwerk mit ausdruckstarken Klängen die Veranstaltung.

Nach dem Abendimbiss berichteten Vertreter aus den Pastoralverbünden und pastoralen Räumen in Form von Kurzvorträgen über ausgewählte Aktionen in Zusammenhang mit dem Zukunftsbild. Die vorgestellten „Lernwege“ waren vielfältig. So gibt es im Dekanat ebenso ökumenische Ansätze wie beispielsweise eine gemeinsame Betstunde zu Gründonnerstag auf dem Friedhof in Holzwickede, oder spirituelle Angebote wie die Friedenslicht-Aktion auf dem Marktplatz in Lünen. Das Ziel der vielfach offenen Angebote sei, möglichst viele Menschen zu erreichen.

Den Abschluss des Abends bildete das Nachtgebet. Im Mittelpunkt stand das „Holzwicker ZukunftsBILD“. Dekanatskatechet und Leiter des Pastoralverbundes Holzwickede, Bernhard Middelanis, über­nahm die geistigen Impulse und erklärte die Symbolik des Gemäldes, das Künstlerin Ilka Breker im vergangenen Jahr malte.

Besonders in Erinnerung blieb den Teilnehmern die persönliche Einzelsegnung in Anlehnung an die Berufung durch die Taufe und mit Blick auf die Herausforderung, die theologischen und pastoralen Leitmotive des Zukunftsbildes vor Ort in den Gemeinden lebendig werden zu lassen. „Es war ein schöner Abend“, fasste die Dekanatsreferentin für Jugend und Familie, Stefanie Middelhove, zusammen. Er habe gezeigt, dass Ehren- und Hauptamtliche in den Gemeinden gemeinsam an vielen Fragestellungen arbeiteten.

Elisabeth Plamper

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