Wo Brillen Luxus sind

Die KAB und der Lions Club in Wiedenbrück sammeln ausgediente Sehhilfen

Präsentieren die für Hilfsbedürftige in den armen Regioen dieser Welt gesammelten Brillen (v. l.): Udo Kiffmeier (Die 2 – Hören und Sehen), Markus Wallmeyer (KAB), Franz Linnemann (KAB), Carsten Prudent (Lions Club), Bernhard Westermilies (KAB), Dominik und Meinolf Rennefeld (Die 2 – Hören und Sehen).

 

Rheda-Wiedenbrück. Mehr als 10 000 Brillen haben die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Wiedenbrück und der Lions Club Gütersloh/Wiedenbrück gesammelt und an hilfsbedürftige Menschen in der so genannten "Dritten Welt" weitergeleitet.

Denn Brillen sind für viele Menschen in Afrika, Asien und Südamerika auch heute noch reinster Luxus. Kaum ein Mensch kann sich dort solche Hilfsmittel leisten. Alte Brillen und alte Hörgeräte sind dort nach wie vor ein Vermögen wert.

In diesem Zusammenhang hat die KAB Kontakt zum Brillen- und Hörgeräte-Fachgeschäft „Die 2 – Hören und Sehen“ aufgenommen. Die beiden Inhaber Meinolf Rennefeld und Arno Oesterschlink sammeln in ihren Geschäftsstellen in Wiedenbrück, in Herzebrock und in Oelde ausgediente Brillen und übergeben diese in regelmäßigen Abständen den Vertretern des Lions Club. Dieser Club leitet die gespendeten Brillen an Bedürftige vor Ort weiter.

Meinolf Rennefeld betonte, wie wichtig solche Spenden seien. 90 Prozent der Blinden weltweit leben in den Entwicklungsländern. Für Menschen dort sind die gesammelten Brillen eine unverzichtbare Unterstützung. Ohne eine Hörgeräte- und Brillenspende können viele Kinder weder Sprache erlernen noch eine Schule besuchen. Als vorbildlich bezeichneten die beiden Inhaber die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder von Lions Club und KAB in Wiedenbrück.

Die Mitglieder der KAB Wiedenbrück sammeln ebenfalls weiterhin in den Kirchen in St. Vit und in St. Pius nicht mehr benötigte Brillen und Hörgeräte, um auf diese Weise hilfsbedürftigen Menschen in den ärmsten Regionen der Welt helfen.

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