Solidarität mit Flüchtlingen

Paderborner Weihbischof Matthias König besucht Haus Maria in Warburg

Zu Besuch im „Haus Maria“: (v. l.) Pfarrer Wolfgang Fabian, Jan Tillmann, Koordinator der Ehrenamtlichen im Haus Maria, Weihbischof Matthias König, Polizeihauptkommissar Rudi Menne, Bürgermeister Michael Stickeln, Pfarrer i. R. Hermann Daniel und Erster Beigeordneter Klaus Braun.Foto: Vorschütz

 

Warburg. Als Weihbischof Matthias König jetzt in Warburg mit „Missionaren auf Zeit“ zusammentraf, nutzte er die Gelegenheit, die Flüchtlingsunterkunft „Haus Maria“ zu besuchen. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Stickeln, dem Ersten Beigeordneten Klaus Braun und weiteren Gästen nahm der Weihbischof am einem Mittagessen teil.

Weihbischof König, der im Erzbistum Paderborn für Aufgaben der Weltkirche und der Weltmission zuständig ist, nahm sich Zeit für den Dialog mit den Flüchtlingen. Mit einigen der Bewohner sprach er über deren Fluchtweg, ihre familiäre Situation und ihre Zukunftspläne.

In seiner Begrüßung, die mit Hilfe einer Übersetzerin ins Arabische übertragen wurde, versicherte er den Bewohnern der Unterkunft, dass die christlichen Kirchen in Deutschland solidarisch auf der Seite der Flüchtlinge stehen und ihnen Hilfen für die Integration anbieten.

Matthias König erinnerte an die Zeit, als die Serviam-
Schwestern im „Haus Maria“ ein Pflegeheim betrieben. Hier habe er auch gemeinsam mit den später in diesem Haus ansässigen maronitisch-libanesischen Missionaren Gottesdienst gefeiert.

Ebenso wie Weihbischof König lobte Bürgermeister Michael Stickeln den großen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer im „Haus Maria“. Ohne dieses Engagement sei vieles nicht möglich gewesen. Stickelns Dank galt auch den Bewohnern, die im „Haus Maria“ friedlich zusammenleben.

Stellvertretend für alle Menschen, die im „Haus Maria“ eine sichere Unterkunft gefunden haben, brachte abschließend einer der syrischen Flüchtlinge den großen Dank aller für die Aufnahme in Deutschland vor.

Claudia Vorschütz

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